Jahrgang 
1815
Seite
128
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nicht zu den vorhin benannten Drillmaſchinen zge- hören, find zu bemerken:

a) Gilbees Horse-hoe. Sie hat 3 Scaufel- eiſen oder Füſſe- welche im Dreye> ſtehen und die im. Stiel mit Löchern ſind, um/ hoch und niedrig ge ſtellt werden zu können. Das Inſtrument beſieht aus einem Grindel mit 2 Sterzen und hat 2 furze Nebenbalken, die an 2 Lochhölzern ſiken, die queer durch den Grindel, gehen. Die. vordere Schaufel fit im Grinde! ſelbſt ,. und die heyden hintern in den beweglichen Nebenbalfen. Das Junſtrument kann» mithin leicht eng und weit geſiellt werden. Sie hat vorn am Grindel eine einfache, ungekerbte Stellungsgabelmit einem Hafen, umden Schwengel darin zu hängen, und iſt ohne Räder. Sie dient zum Beſchaufeln, mithin zum flächen; Behacken. der Kartoffeln, Bohnen, und des Kohls.

b) Tweed's improved Horse Hoe haf vorn ein kleines eiſerne8Rady welches mater dem Grindel ſieht,- ſo daß der Grindel mittelſt eines Keils hoch und niedrig geſtellt werden kann. Dann folgen am Grindel, der'2'Stürzen hat, ganz vorn 2' kleine, vorwärts gerichtete(Eiſen mit-einer Fleinen-Schaäu- fel, dann im Verband damit ein großer Fuß vom Exſtirpator, und hinten wieder in Verband damit 2'fleine vorwärts»gerichtete Schaufeleiſen: Sie hat. denſelben Zweck. Alle Eiſen daran werden mit Keilen in ihren Löchern hoch und niedrig geſiellt.

c) Lord Petre's Horze- hoe, hat" vorn ein höl- zernes Rad, welches zwiſchen 12 Bäumen lauft, dann folgen 3 Seche im Verband und hinten eine große platte dreyeckigte Schaufel an 2 Stielen, über welchen die beyden Stürzen angebracht ſind. Sie hat vorn, Behuf.des-Schwengels,. einen viereck- cen, gezackten Stellungsbügel, und.hat übrigens die-

ſelbe Beſiimmung, (Der Beſchluß folgt.)