Jahrgang 
1815
Seite
121
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Bey Du c>et war eine Weitläuftigfeit: der Arbeit ohne Grenzen. Einer führte das Pferd mit dem Furchenzieher; einer ſchob den Kaſien, der die Saat in die eben. gezogenen Furchen auswarf, und einer ſchleifte die Furchen wieder zu.

Der Prediger Covk erfand das Meiſterſtück, welches ich ſelbſt ſeit 20 Jahren beſiße, und dem ich immer mehr hold werde, je länger ich damit arbeite, Es'iſt zu 6 Reihen im gzölligen Abſtande eingerichtet, ziehet zugleich die Furchen, ſireuet jede Kornarkt in die Furchen ſo dick oder dünn, wie man verlangt, und eine: Egge wriacht die Furchen ſofort wieder zu. Die 6. Hackeiſen behäufen die Frucht in allen 6 Reihen auf einmal, und bewirken eine Vegetation, die. man ſehen muß, um zu glauben, Aber freylich muß der Boden Stein- und Queken- vein ſeyn, und daun je. reicher je beſſer, weil:ge- drillete Frucht ſich nicht leicht lagert, vorzüglich wenn von Weſten nach Oſien, oder umgekehrt. ge- drille wird, weil dann der Luftzug ungehindert in den Reihen fortgehet. Jede Staude behalmet ſich 10-20und 3ofach, die Aehren werden viel länger= das Stroh rohrartig, und gegen die Erndtezeit ſichet man in Hinſicht des Dichtſtehens keinen Unterſchied mehr zwiſchen gedrilleter und ungedrilleter Frucht. Damit aber nicht zufrieden, die Hälfte der Einſaat beym Drillen zu erſparen, welches für einen Meck-