Jahrgang 
1815
Seite
88
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folgt ein großer Raſenplaß mit einem Teiche, roder von einein Bache durchſchnitten, und dann folgt das Landhaus des Eigenthümers. Dieſes iſt mei- fiens nicht vorzüglich groß, jedoch habe ich keines unter 2 Stockwerken gefunden. Es iſt allemal mäſſiv, von Backſteinen, und hat) auswärts /a1u den beyden Giebelſeiten ſeine gerade in. die Höhe gehenden Schörnſteine. Von. Außen herrſcht; an dieſen Gebäuden die größte Nettheit? und in den- ſelben eine Neinlichkeit, die einem Deutſchen ſehr auffallend, einem Polen aber ſehr peinigend' vor- kommen muß. Alle Zimmer, die ſchöne Küche ausgenommen, und ſelbſt die Treppen ſind mit wollenen Fußteppichen belegt, und die Möblen ſind ſämmtlich von Mahagoniholz.

Hinter dieſem Herrenhauſe, und ohne damic in BWerbindung"'zu ſtehen, liegt die Meyerey= Pacht- hof= farm,== Es giebt deren, die genau ſo daliegen, wie Thaer ſie. in ſeiner Einleitung zur engliſchen Landwirthſchaft mitge- theilt hat. Aber das ſind bloß die Muſter, Der Enoländer wendet an die Gebäude eines Farms eigentlich gar nichts. Er ſcheint das darauf ver- wandte Capital, und, wie mich dünkt, mit Recht; nicht blos als verlohren anzuſehen, ſondern als ein Capital, wovon er alljährlich hohe Zinſen bezahlen muß. Deshalb ſiehet man ſelten eine Scheuer.