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mittel die Hauptrolle. Sey es auch, wie es einlge Che
miker vermuthen, daß er ſelbſt noch zuſammengeſet ſey,
und daß die Pflanzen ſelbſt vermöge ihrer organiſchen
Kraft ihn aus onderen Subſtanzen hervorbringen könne
ten, ſo wiſſen wir doch, daß ſie ihn gern aus der Nache-
barſchaft in ſich aufnehmen, daß ſie bey einem gerechten
Verhältniſſe deſſelben ſich ſehr wohl befinden und bey dem
Mangel deſſelben kränkeln, und endlich daß er den Haupte beſtandtheil ihres Körpers(wenn wit das zu ihrer Miſchung
gehörige Waſſer=- Sauerſtoff und Waſſerſtoff= abneh- men) ausmacht. Einen großen Theil dieſes Kohlenſtoffs erhalten die Pflanzen aus dem in dem Boden befindlichen Humus. Dieſer wird nemlich, während er mit der Ate moſphäre in Berührung ſteh, fortwährend zerſeßt; ein Theil ſeines Kohlenſtoffs, welcher ſich mit dem Sauer ſtoff der atmoſphäriſchen Luft verband, und durch ihn in Kohlenſäure verwandelt in die Luft entweicht, wird hier von den Blättern der Pflanzen aufgenommen; ein andes rer ebenfalls mit dem Sauerſtoff verbundener Theil ſeines Kohlenſtoffs erhält durc< den Waſſerſtoff und den Stick ſtoff Auflöslichkeit im Waſſer, erſcheint uns nun als Extractivſtoff Coxydulirter Humus) und wird als dieſer, im Waſſer aufgelößt, den Wurzeln der Pflanzen zugefährt; ein dritter Theil ſeines Kohlenſtoffs endlich verbindet ſich, in Gemeinſchaft mit etwas Waſſerſtoff und bisweilen auch etwas Sticſtoff, in dem Maße mit dem Sauerſtoff, daß er uns als ein im Waſſer für ſich un- aufildslicher Extractivſtoff Coxydirter Humus) im Boden erſcheint, als dieſer ſich oft bedeutend darin ans häuft, und ſo lange kaum als vegetabiliſches Nahrungs»


