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Die Exoremente- der-Thiere-haben alſo keine. Aehn- lichkeit mit den Nahrungsmitteln derſelben,.. und ſie müſſen als eigne thieriſche Materien betrachtet werden,
Was die Grundſtoffe-anbetrift,-aus welchen die Exycremente boſtehen, fo können wir im Allgemeinen anneh men, daß dieſelben aus Waſſerſtoff, Kohlenſtoff, Sauer» froff, Salpeterſtoff, Phosphor, aus Erden, Metalloxiden;; und“ Alcalien/“in einigen Fällen auch aus Schwefel zus, ſammengeſeßt ſind» Das quantitative Verhältniß dies ſer Stoffe iſt indeſſen'bey den Excrementen'ſehv ver» ſchieden; und hieraus entſpringt die Verſchiedenheit der Eycremente ſelbſt. Die Nahrungsmittel, unddie Cone. ſtitution jedes einzelnen Individui, haben hierauf gro». ßen Einfluß. No<h größer iſt indeſſen. der Einfluß: welchen die beſondere Organiſation einzelner Thiergat- tungen, auf dieſelbe hat; und dieſer iſt es vorzüglich: zuzuſchreiben; daß ſich die Eigenſchaften. der Excvemente- verſchiedener Thiergattungen nicht gleichen.
So. beſtimmt und richtig wir dieſes, über die Ex- eretnente im Allgemeinen, ſagen können, ſo wenig ſind wir geſchi>t, über das Verhalten jeder beſondern Art von Exerementen, über die Beſchaffenheit ihrer“ nähern Beſtandtheile und über die Veränderung, welche ſie durch'die Fäulniß erleiden, etwas beſtimmtes anzugeben und hier findet ſich gerade die Lücke, welche wir in dies ſem Gegenſtande antreffen und um ſo mehr antreffen müſſen, je mehr wir das Bedürfniß einer genauern Kenntniß der Excremente fühlen. Wenn der Phyſiolog ſich um die phyſiſche und.<emiſche- Beſchaffenheit der nähern Beſtandtheile der Exeremente, einzelner Thier


