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das Sauerſtoffgas zum Theil von der Gerſte verſchlut wird, zum Theil aber mit dem Kohlenſtoff des Saa' mens kohlenſaures Gas bildet. Der Zucker, der un- mittelbar nach dem Keimen entſteht, wird ihm zufol- 92, durch die Verbindung des Sauerſioffgaſes mit den vegetabiliſchen ſchleimigten Stoffengaſe hervorgebracht. Iſt die Quantität des dergeſtalt gebildeten kohlenſauren Gaſes geringer, als die Menge des verſchwundenen Sauerſtoffgaſes: ſo iſt es wahrſcheinlich, daß ein Theil des lektern von dem Korn verſchluckt, und ein andrer Theil zur Bildung des kohlenſauren Gaſes mit dem Kohlenſtoff des Korns verwandt worden iſt. Iſt aber die Menge des erzeugten kohlenſauren Gaſes größer als die Quantität des verſchwundenen Sauerſtoffgaſes, ſo kann man nur annehmen, daß das Korn aus ſei, ner eignen Subſtanz, und abgeſehen von der Verbin»- dung ſeines Kohlenſtoffes mit dem Sauerſtoffgas der Atmoſphäre, eine gewiſſe Quantität kohlenſaures Gas hervorbringen kann. Iſt aber die Menge des ver»- ſchwundenen Sauerſtoffgaſes derjenigen vollkommen gleich, welche zur Bildung des kohlenſauren Gaſes während des Keimens beiträgt: ſo kann man daraus ſchließen, daß das Sauerſtoffgas von dem Korn nicht verſchluckt, ſondern nur zur Bildung des kohlenſauren Gaſes verwandt worden iſt, Da man bisher nicht una terſucht hat, welcher von dieſen dreien Fällen eigent- lich ſtatt finde, da man gewöhnlich annahm, daß das Sauerſioffgas von dem Korn während des Keimens verſchluckt werde, ohne es doch erwieſen zu haben; ſo ftellte ich im Brumair des Jahres 7, bei einer Jeme


