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So muß doch die öftere Anſchauung einer ſolchen Umgebung, in der uns die großen Charaktere der Vorzeit immerfort lebendig erſcheinen, auf reiche und empfängliche Gemüther mächtig einwirken/ um das ſchlafende Vaterland wieder aus ihrer Herzensfülle zum wirkſamen Daſein hervorzurufen.
Erſtand das Vaterland jemals aus einem andern Gebiete/ als aus demjenigen ſolcher Gemüther?
Aber wo ſollte wohl in ſo drückenden Zeiten der überſchwengliche Reichthum und die Empfänglichkeit der Gemüther ſich finden/ unter deren Einfluß die Wiederbelebung und der höhere Flor des Vaterlan- des bedingt Fehen?
Thoren, die ihr ſo fraget Der Gemüthsreichthum und die Empfänglichkeit- die wir wünſchen werden yns wieder geboren/ ſo oft ein geſundes Kind an's Tageslicht kommt!
Alber wer verwahret uns den Schaß gegen die Vergiftung dieſer Zeit? Und wer vermag's- des Vaterlandes vollen Segen aus dem Kleinod aufzu- zieben? 1:4;
Zeitgenoſſen! Wir erfahren's in Hofwyl: diejeni- gen unter uns vermögens, die es mit völligev Zuverläßigkeit wollen!
Wahr iſt's, daß ſchon manche ehrwürdige An- ſtrengung an dem Unternehmen ſcheitern mußte- wenn eine höhere Vorſehung es dem gyten Willen der


