Wirthe auf den- erſten Blik als empfehlungs- werth darſtellen, ohne daß es der Bemerkung bedurfte, durc< welche der Verfaſſer ſie bis Seite 10 erläutert hat.
Nur der nach vier Jahren wiederkehrende Klee ſcheint auf die Dauer bedenklich, wenn gleich der im fünften Jahre, vorgeſchriebene Hafruchtbau und die in der ganzen Rotation liegende Showung des A>ers dieſe Bedenken weſentlich vermindern. Da aber der Klee zwiſchen Winterfrucht, namentlich zwiſchen Weizen, gerade im kräftigſten Boden, mehr oder weniger unſicher iſt, ſo würde in Nr, 3, ſtatt Klee, Wifutter, und vielleicht hinterher zum Abfüttern, nom Buchweizen, oder Spör- gel, genommen werden können, wodurch der Zwe der Wucherblumenvertilgung vollkommen ſo gut, der des Futtergewinns aber zum Theil ſo gut wie durch Klee, erreiht wird. Es kommt noch hinzu, daß bei dieſer- Rotation, neben beharrlicem Ausjäten ,:- die Vertilgung der Wucherblumen in einer Rotation zuver- läſſig ſo weit bewirkt ſeyn muß, daß alsdann in der zweiten Rotation in Nr. 3 gewöhnliche Scotenfrucht, und in Nr. 4 Sommerfrucht genommen, und das Ausjäten der ſehr vermin- derten Wucherblumenpflanzen bewerkſtelligt wer- den kann. Größere Oeconomien würden von ſelbſt im zweiten Umlauf in Nr. 2 nach rei- ner Brache Winterraps, in Nr. 3 Winter- frucht, und in Nr. 4 Sommerfrucht folgen laſſen.
Für Sandboden, welcher keinen Klee trägt, „iſt eine ſiebenjährige Notation vorgeſchlagen:
1) reine Brache gedüngt,
2) Winterfrucht,
3) Winterfrucht,
4) Ha&früchte gedüngt,
5) Gerſte, Hafer und Buchweizen,
6). Spörgel„und. Buchweizen zum. Grün- futter;
7) Winterfrucht.
Dieſe einer ſolchen Bodenart angemeſſene Fruchtfolge iſt bis Seite 14- mit zwe>mäßi-
gen Bemerkungen über das Verfahren be- gleitet. Ad B. In unverkoppelten Feldern, zwar: a. bei geſchloſſenen drei, vier, fünf Feldern, iſt vorgeſchlagen: I. bei drei Feldern auf Thon- und Lehmboden 1) reine Brache, und nur mit der Ha&e zu bearbeitende Brachfrüchte und Klee, 2) Winterfrucht mit früher Einſaat, 3) Sommerfrucht mit unerläßlichem Ausjä- ten, ſelbſt mit Verluſt an den Früchten z auf Sandboden dieſelbe Fruchtfolge, und in der reinen Brache, ſtatt des Klee?s, Spörgel und Buchweizen zum Grünfutter, auc< Frühflachs. I1. Bei der Vierfelderwirthſchaft gedenkt der Verfaſſer der beſondern Hildesheimſchen Frucht- folge,
und
1) Brace,
2) Winterfeld,
3) Sommerfeld,
4) Bohnenfeld, wobei freilich das Bohnenfeld, zwiſchen das Winter- und. Sommerfeld eingeſchoben, wahr- ſcheinlich beſſere Bohnen und beſſere Sommer- früchte liefern würde.
Da aber ſolchen. feſtſtehenden Feldeinthei- lungen einer Gegend oft anderweite Localver- hältniſſe zum Grunde liegen, und ſolche ſelten mit einem Male nach rationellen Grundſäßen umgeformt werden können: ſo ſchlägt der Ver- faſſer zwe>mäßig vor, dem Brachfelde um ſo größere Aufmerkſamkeit zu widmen, und von Lein nur Frühflachs zu bauen, im Sommer- felde um ſo ſorgfältiger zu jäten, und im Bohnenfelde die Bohnen möglichſt in Reihen zu pflanzen, damit ſie mit der Hand bearbei- tet, oder doM die Wucherblumen um ſo leichter ausgezogen werden können.
II. Bei der Fünffelderwirthſchaft bezieht ſich der Verfaſſer auf die Aemter Wennigſen und Blumenau(Seite 18), wo


