Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1776
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quiſts erſten Theile 149. 8. Man muß erſt die Höhe des ganzen Kegels ſuchen, dann dieſes ganzen Jnnhalt ausrechnen und auch ſo des abgeſchnittenen, dieſen von jenem abziehn, ſo bleibt ver abgefürzte übrig.

Das iſt aber ein weitläuftiges und beſchwerliches Verfahren, beſonders für den, der in der Ge ometrie nicht geübt iſt und doc ſolcher Gefäße Innhalt finden ſoll. Die- ſerwegen it ſowohl beym Zotweſen als von SE der ſo- genannte Rojſilock gefraucht worden, eine cylindriſche Elle oder Diagonalmaaßſtab nach einem Cylinder eingerichtet, deſſen Länge ſeinem Durchmeſſer gleich iſt und die.Adtbei- lungen darauf nach einem ausländiſchen Maaße, deſſen Verdältniß zur ſchwediſchen Kanne wie 13: 10,.war, wie der Herr Oberdirektor Faggot in den Abh. 1743- 155. S. der Ueberſ. gemeldet, Mic dieſem Waaßſtabe mißt man ſowohl bey cylindriſchen ais bauchigen Gefäßen, vom Mit- tel des Spundes, nach der Diagonale gegen die gegenüber- ſtehende Kante des Bodens und verdoppelt die auf dem Maaß ſtehende gefundene Theile, weil man annimmt, das Gefäß beſtehe aus zween Cylindern, welche erwähnte Ci- genſchaft haben: Das Facit wird:alsdann nach vorerwähn- tem Verhältniß auf ſchwediſche Kannen gebracht.

Mißt man eben ſo ein cylindriſches Gefäß, deſſen halbe Länge fürzer ilt als der T Durchme ſſer, ſo fömmt der Innhalt zu Flein und gegentheils' zu groß, wenn die halbe tänge größer iſt als der Durchmeſſer: Je mehr erwähnte halbe Länge vom Durchmeſſer unterſchieden iſt, deſto mehr unterſcheidet ſich auch der ſo gefundene Innhalt vom wah- ren. Weil ein Boden in bauchigen Gefäßen nicht ſo groß ..f als der andre, ſo ward dieſer Fehlerib veränder- Ier,

Da ſowohl vordem als auf dem Reichstage 1734, ſehr darüber geklagt ward, daß Maaß und Gewicht in un- terſchiedenen Provinzen des Reichs ſo ungleich und ungewiß

waren,