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8 Tie bey Häfen und Canälen
eingoſchlagen, daß das obere Ende ein Paar Fuß unter den Waſſerborizont kömmt.
. Verrichtet man die Tiefenmeſſangen längſt Linien die einander rechtwinklicht durchſchneiden, oder ſind dieſe Li« nien alle parallel, ſo iſt es zulänglich, daß die außerſten Parallelen, vie den Hafen einſchlieſſen, und eine und die andre varzwiſchen bezeichnet werden. Braucht man aber Linien
die nicht ſv eine ordentliche Lage gegen einander haben, daß
eine zum Abſtecken der anbern dienen kann, ſo muß man in der Situation jede auf vorerwähnte Art angeben, damit man nach ſo langer Zeit als auch verſtreichen mag, im Srando-iſt, völlig dieſe Figur abzuſte>en und an den vori« gen Punfren Liefen zu meſſen. Hierauf beruht der vor«- nel mſte 7ußen ſolcher Charten und Profile,
6. Findet ſich keine richtige Charte vom Hafen, ſo Fann man die Tiefenmeſſungen doch verrichten und die Char- fe zugleich verfeitigen, wenn man ſolche Linien, längſt denen die Tiefen gemeſſen werder!, abgeſteckt hat, welches die ſicherte Art iſt, eine vollkfommne richtige Charte zu be- fommen, oder es kann auch die Abmeſſung nachdem ge“ ſchehen, nur müſſen vorerwähntermaaſſen deutliche Merk- male für alle Linien, längſt denen die Tiefen gemeſſen wor-' den, angegeben-ſeyn, wo ſolche am Uſer und im Umfange des Hafens eintreffen.
Zlex. Mich. von Struſſenfelt, Gen, Maj. Comm. v. Schwertord-
Auf gnädigen Befehl kön. Maj., hat die kön. Akade- mie durch ihr Mitglied, Herrn Profoifor Wilke, eine voll» ſtändigere Abhandlung über dieſen Gegenſtand ausarbeiten
laſſen, die beſonders gedruckt wird. Judeſſen kann* er
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