u“ Y 3 HEESE AENEEN DO EEN 5
Vom Yetßen
das Papier durchfrißt, oder eine untaugliche Schwärze giebt. Die Gerber ſchwärzen ihr Leder vornehmlich mit Eiſen in animaliſcher Säure, oder ſaurer Mild) aufgelö??, weil ſolche am wenigſten durchſrißt. Die Verzinvner bei- zen meiſt ihr Ciſen in Pflanzenſäure, ob es gleich in mine raliſcher, z. E. Alaun, eher rein wird, abo alsdannzbängt das Zinn nicht ſo gut daran. Die, welche auf Eiſen oder Stahl ärzen, brauchen eigentlich zubereitet Aeswaſſer, als am wenigſien koſtbar; es greift gleicher und nicht ſo ge waltſam an, als Scheidewaſſer. Mit einem Worte, in
jeder Handthierung, wo Auflöſung oder Aeßung des Ei-.
ſens vorfällt, muß man die unterſchiedenen Auflöſungs- mittel und ihr unterſchiedenes Verhalten kennen. VWor- ſtünde man zuverläßig die Grundmaterien der Metalle, und das unterſchiedene Verhalten ihrer unterſchiedenen Auf- löſungsmittel bey allen möglichen Veränderungen, ſo könn» te man ohne Verſuch vorausſagen, was eins oder das andre für Wirkung zeigen müſſe: aber die Erfahrung leh- ret, daß man den Ausgang darnach nicht allemal ſicher be- urtheilen kann. Das iſt wohl ausgemacht, daß Scheide- waſſer oder Salpeterſäure eine jiarke Anziehung gegen brennbare Materien äußert, aber die Regel: Je mehr Zrennbares ſich im. Weralle finder, deſto hefuiger wird es von der Salpeterſäure angegriffen, dürfte wohl Ausnahmen leiden. Man kann beweiſen, daß graues Gußeiſen(nödſacr)*) mehr Brennbares enthält, als das weiße(härdſatr). Gleichwohl wird das graue in dieſer Säure viel ſchwerer aufgelöſt, und läßt in der. Auf-
löſung
*) Ans Erze geſchmelzt, das in geringerer Menge aufge- tragen worden, als nach Berhältniß der Kohlen ſeyn ſollte. Wallerius EI. Metallurg.(Holm. 1768) pag. 280. In eben dem Buche P. IV. cap. 1. wird man die Ausdrü- dungen vom Stahle erläutert finden, die ich im folgen- den nur wörtlich uberſeßt habe, da zur Erläuterung hier nicht der Raum war. R
.
|(6003 Md NUIEN | u 004 Ihm


