Erinnerung
| wegen eines Druckfehlers im I B. der ſchwediſ.;
Abhandlungen 257 S.;
I)“ Druckfehler ſind nirgends ſchwerer und doch nirgends nödthiger-zu vermeiden, als bey Ziffern. Am angeführ»
ten Orte'4 Zeile iſt die Zahl, welche den rheinländiſchen Fuß in Tauſendtheilen des ſchwediſchen angiebt 1075 3 ſie ſoll
aber 15957 mit Verſeßung der beyden lekßten Ziffern heißen»- Ob der Fehler auch im Originale ſteht, kann ich nicht*
ſagen, weil ich dieſen Band, welcher das Jahr 1739 und
den Anfang von 1745 in ſich enthält, nicht überſeßet ha--||
be. I< bin aber ſo darauf geführet worden, Ein Däne, welcher ſich hier aufhält, brachte mir einen Maaßſtab, auf welchen, wie er mich berichtete(denn dabey ſtund es nicht)
der halbe ſchwediſche Fuß wäre 3 den Maaßſtab hatte der* geſchite ſchwediſche Künſtler Egſtröm verfertiget. I< ver-'
glich ihn mit dem rheinländiſchen, und fand, daß er 0, 946 eines halben rheinländiſches Fußes, von deſſen Richtigkeit ich ſonſt verſichert war, hielte: Wenn alſo der ſchwediſche Fuß = s der rheinländiſche= r geſeßet wird, ſo iſt 8=0, 946 x oder r 182120, 964, woraus ich 8? 1= 1000 2 1057 fand. Dieſes noch weiter zu beſtätigen, hielt ich es gegen die Vergleichungen mit andern Maaßen. Wenn a den engli-
ſchen Fuß bedeutet, ſo iſt 3220, 970 r wie mich verſchiedene* Vergleichungen mit engl. Maaßſtäben und in Büchern an-|
gegebene Verhältniſſe belehret haben. Nimmt man nun an x=1, 0573, ſo giebt dieſes a= 0, 970. 1 057 8= 1,027, 8 wel- hes mit Herrn Celſius Vergleichung des engliſchen und ſchwe» diſchen Fußes genau übereinſtimmt. Sekte man aber r= 1, 075 5, ſo käme a= 1, 043 8, welches von ſeiner Beſtimmung weit abweichet. Alſo müſſen an erwähnten Orte der Ueberſ, die
beyden leßten Ziffern verwechſelt werden, A, G. R.
%% DK s*
Regi»
„X 223


