Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1760
Seite
19
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in Stmäland, 19

I< bitte meine. Leſer, ihre Aufmerkſamkeit auf dieſe Steile zu wenden, weil gleich daſelbſt das Eiſenbergwerk vorfömmt, das iß80 gebraucht wird, übrigens aber werden ſie mir weiter herum folgen, um zuvor eine deutliche Bes ſchreibung, von der Weite und Lage des Tabergs zu bes kommen.

Der Taberg iſt an ſich ſelbſt eine lange Bergſtre>e, die ihrer ganzen Länge nach, ehe ſie auf beyden Seiten von Thälern abgeſchnitten wird, ohngefähr- eine Biertheilmeile weit fortgehen mag. Jhre größte Höhe aber kann überz Haupt nicht länger als 2000 Ellen, oder höchſtens 3 Meile geſchäßt werden. Fängt man an dieſes Gebirge am nie» drigſten Ende zu betrachten, ſo liegt es nach N,N. W, und iſt nicht anders anzuſehen, als wie eine niedrige Ans höhe; nach und nach aber fängt es an gegen S.S, O. zu ſteigen, zeigt ſich mit einem ziemlich hohen Rücken, und ſenket ſich wieder etwas weniges, aber es erhebt ſich ſogleich darauf, und macht endlich die höchſte Spike des Tabergs,. Nachdem alſo die Natur gleichſam mit äußerſten Kräften geſucht hat, den Taberg auf die größte Höhe zu treiben, ſo läßt ſie gänzlich ab, und er bekömmt auf einmal einen gähen Abſturz gegen SSO. bis ganz an den Mängarpa- Strom herunter, und an die Stelle, wo ich meine teſer ihre Aufs merkſamkeit hinzuwenden gebethen habe.

Hierbey melde ich, daſz ich das Ausſehen des Berges, an zwo Stellen, ehe ich an ihn gelanger, abgezeichnet habe,

Die erſte Zeichnung machte ich bey Stigamo, oben im Gute, 3 Meilen vom Taberge, und ſie befindet ſich II. Taf. 1. BF.

Die zweyte bey Granarp, ohngefähr x Meile vom Ta-

berge, eben daſ. 3 PF.

Aus beyden iſt deutlich zu ſehen, daß der Taberg nicht ein eingeſchloſſener runder Berg, ſondern eine lange Strecke iſt, und daß der gähe Abſturz, auf welchen ein Reiſender insgemein ſeine Augen allein richtet, nicht anvers zu be» trachten iſt, als wie der Durchſchnitt des ganzen Striches,

B 2 und