16 Das Eiſenbergwerk Taberg, auch oberwähnten Briefwechſel zum Schluſſe zu bringen;
aber dabey dachte ich an nichts weniger, als daran, daß eben dieſes Bergwerk, ſchon von jemand anders in bes kannten Abhandlungen beſchrieben wäre, und am allerwe. nigſten, daß ein Fremder dieſen Ort, mit ſeinen Bemerfkun« gen beehret hätte,|
. Bey meiner Rückkunft nach Sto>holm, ward mir ges wieſen, daß Herr Peter Aſcanius, ein daniſcher Doctor der Arztneykunſt, der ſich einige Zeit mit vieler und vor, züglicher Ehre bey der königl. Akademie zu Upſal aufgehals ten hat, der königl. engl, Geſellſch. der Wiſſenſch. eine Be ſchreibung des Tabergs übergeben hat, wobey ſich die Aus: ſicht des Berges abgezeichnet befindet, Man findet ſolche in der Philoſ. Transadt. XLIX. 6. IIh, 30 S,
I< dachte gänzlich auf nichts weiter, als meine Bes merkungen zu vorerwähntem Briefwechſel zu gebrauchen, nachdem ich aber fand, daß ſich Herr Doct, Aſcanius ſo ſehr in der Abzeichnung des Berges geirret,"auch bey der Beſchreibung ſelbſt einige Gedanken angeführet hat, diemit der Natur des Ortes und des Berges, gar nicht übereine ſtimmen, ſo giaubte ich dem gemeinen Weſen einen ſichern Bericht von dem Ausſehen. des Berges und der Deſchaffen- heit des Ortes ſelbſt ſchuldig zu ſeyn, woraus'man ſehen würde, daß die an ſich ſelbſt bewundernswe!the Merk- würdigkeiten des Tabergs, nicht auf die rechte Seite ge- wandt ſind, ſondern daß Herr Aſcanius, ſo wöhl als viele
ente, ſich
andere, und auch mein vorerwähnter Correſpo; Liter in. die
nur an die Ruinen des Tabergs hält, ohne n
Sache hinein zu gehen, das Feſte des Berges,
ſprüngliche Beſchaffenheit der Klippe zu unterſiſchen,+ Um von allem zuſammen einen deſto beſſer 1508 zu
geben, habe ich für nöthig erachtet, eine Landkalte von hem ganzen Striche beyzufügen, S. 1 Tafel,| El 1. Late, wenn man auf die große Landſtraße zwiſchen Stigamo und Barnarp gelangt, welche durch pinen Land- ſtrich voll Heyde und ſchweres Erdreich, mit vielen und tiefen


