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Abhandlungen ... auf das Jahr 1759
Seite
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296 Die Polhöhe

IX. Die Polhöhe Det ſio>holmiſchen Sternwarte,

beſtimmt von Peter Wargentin,

he zu finden, als zur Geographie nöthig iſt, oder

den Ort recht in die HE 50 zu legen; denn ein Fehler von einer halben Minute hät bey einer gewöhnlichen Charte nichts zu bedeuten. Bey den Hafen und Vorſtel- lungen der Küſte wäre für die Seefahrenden größere Schärfe nöthig.- Aber bey einer Sternwarte iſt daran ge. legen, die Polhöhe auf das allergenaueſte und ſelbſt auf Secunden zu wiſſen z denn viele von den Beobachtungen, Hie man da anſtellet, laſſen ſich nicht brauchen, wenn nicht die Polhöhe bekannt iſt.

So viel Richtigkeit zu erhalten, wird erſtlich ein gutes Inſtrument erfodert. Sectoren von 10 oder 12 Fuß im Halbmeſſer, ſind die beſten, wenn man die Polhöhe durch Sterne erforſchen will, welche nahe beym Zenith vorbey- gehen; denn mit dieſem Juſtrumente kann man bis auf Secunden gehen. Nächſt dieſem dienen Mauerquadran« ken von 5, 6, oder mehr Fuß im Halbmeſſer. Man kann wohl mit ihnen um ein Paar Secunden fehlen, aber ſie ſind doch in ſo weit beſſer dazu als Sectoren, weil man mit ihnen ſowohl der Sonne, als verſchiedener Sterne Mittags- höhen beobachten kann» und beſonders die obern und untern Durchgänge des Polarſterns durch die Mittagsfläche, und die Höhen, die er in beyden Durchgängen hat. Jn

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34 ß0 iſt es nicht beſonders ſchwer, eine Polhöhe ſo na-

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