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II. Anmerkungen
über den
ſogenannten Pfauenſiein,
2/00 Carl Linngus.
DK uch haben. Jhro Exc. der Herr Graf Teſſin mir 1) 8 aufgetragen, der K. A. der W. einen Bericht von >> demSteine zu ertheilen, der in der 5 F. abgezeich- net iſt, und Pfayenſiein heißt. Benna Pavonis Mul. Tel. p. 511
Er hat ſeit kurzem eine Stelle unter den undurchſichti- gen edlen Steinen erhalten, weil er einen grünblauen hohen Glanz hat, der ſelbſt mit der Pfauenfeder um den Vorzug ſtreitet. Nachdem er gehörig iſt geſchliffen und polirt worden, hat er mit aller Billigkeit eine ſo edle Stelle unter den Steinen zu fordern geſchienen, und der Preiß, nach welchem er von den Jubelirern iſt verkauſt worden, hat die Eindildung, die man von ihm hatte, nicht verändert. Wenn man ihn bey den Jubelirern antrifft, iſt er meiſtens rund- lich geſchliffet, aufs höchſte in der Größe, welche die Figur Hat: Wenn man ihn mit einem Meſſer, oder Stahle ſcha- bet, ſo bemerket man ſo gleich, daß er ziemlich locker iſt, ob er wohl die hellſte Politur angenommen hat. Bey ihm laufen parallel dichte Fäſern zuſammen in einen ſcharfen Winkel. Seine abwechſelnden Farben ſind b/au und grün, nachdem nan ihn gegen das Licht wendet, ob er wohl an ſich ſelbſt ganz undurchſichtig iſt.
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