eines Inſektes,. 23
Queerſtrichen durchzogen iſt, und hier zeigt ſich das Vorderſte des Körpers ſtumpf und gleichſam abgeſchnitten.
Die 3 Fig. iſt die dritte Art eben des Geſchlechtes und zeigt ebenfalls der:RüFenſchale andere Seite, welche auf dem Rüenſchilde ſelbſt 20 mitten abgebrochene hohle Dueer- ſtriche hat, längſt des Rückens hinunter, liegen 5 bis 6 auss gehölte Düpfelchen. Seitenſchilder ſind nicht mehr als 30 auf jeder Seite dieſer Art,
Die 4 Fig.-zeiget eine Abänderung des Bruſtſchildes. 1 Fig. und findet ſich ſowohl einzeln, als auch zugleich mit den übrigen Theilen oder dem Körper in einem Stücke im Alaunſchiefer, bey Andrarum in Schonen, und faſt eben ſo gemein auf den Weſtgothiſchen Gebirgen in Kalk und Orſteinsſchiefer ohne mit dem Körper zuſammengefügt zu ſeyn, gleichſam, als ob es nur daran geklebt wäre. So gemein daſelbſt das erwähnte Bruſtſchild iſt, ſo ſelten findet man da den Korper,
Wenn man dieſe Stücken zuſammenhält, ſo finder man folgendes:
1. Die Fühlhörner, 1 Fig. verſichern, daß es ein verſteinertes Inſekt, und nicht ein Wurm iſt.
2. Die Geſtalt zeiget, daß dieſes Inſekt aus einem halb runden ungleichen Bruſtſchilde und einem Schwanze bes ſteht wie Krebſe, Onilci und Monoculi haben, und zu den ohngeflügelten Inſekten gehört. Des Körpers vorderer Theil iſt nähmlich auf eben die Art gebildet, und mit Schil« dern bede>t, die an der vordern Seite übereinander gehen, vollig wie beym Krebsſchwanze, und an den Seiten erweitern ſie ſich no) mehr als beym Krebsſchwarze geſchicht.
3. Aus allem dieſem ſchließt man, daß das Jnſekt ein Mittelgeſchle<ht zwiſchen den Krebſen, Monoculis und Oniſcis ſeyn muß, das ſich von ihnen durch 20 Einſchnitte eines eyrunden Körpers unterſcheidet, aber die Füße, die bey dieſem Geſchlechte ſo leicht abfallen, wenn es verdirbt, hat man noch nicht recht gut entdecken können. Es gliche
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