I
| Von Maſchinen, die Luft auf Schiffen abwechſelnd
zu 1nachen.
1 je Naturforſcher haben durch unläugbare UE Verſuche dargethan, daß ohne Lufc kein 5 VW leben, ja keine Pflanze wachſen kann 3
R 8 daß ſie ferner, ohne Abwechſelung der Luft, nicht beſtehen können 3; und daß beſonders der Menſch im- mer friſche Luſt nöthig hat, iſt eben ſo ausgemacht: denn wie Feuer in einem verſchloſſenen Plaße nicht lange bren- nen kann, ſondern verlöſchet, ſo bald es die Luft verzehret hat, die es daſelbſt fand, oder ſo bald aus dieſer Luft die Theilchen, welche das Feuer unterhalten, an ſich gezogen hat: ſo kann auch kein Menſch, ohne Abwechſelung der Luft, lange ausdauren. Die Luft, welche, vermittelſt des Athem- holens, einmal durch unſere Lunge gegangen iſt, hat dabey, die Federkraft, die Eigenſchaft, unſer Leben wieder zu erqui= &en, verloren, die ihr von der Vorſicht mitgetheilet iſt und iſt alſo zum Athemholen untauglich, bis ſie, durch Bey- <b miſchung


