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18 Eine Art, hölzerne Gebäude
Fäulniß verurſachen, auch das Wachsthum der Schwäm- me am Holzwerke befördern müſſen.
Von was für Saamen allerley ſolche Schwämme ex- wachſen, iſt unbekannt; wenigſtens fallen dieſe Saamen nicht leicht in die Augen.
In Gärten hat man geſehen, daß die Gärtner Cham« pignons in darzu bereitete Beete zu ſäen, nur das beobach- ten, daß ſie dieſe Beete mit einem ſchleimichten Waſſer, darinn Champignons abgeſpielet ſind, und die Schalen und Stiele eine Weile gelegen haben, begießen. Man wird ſchwerlich ſagen können, ob die Natur einen andern Saamen zum Schwammgewächſe auf Holzwerk brauchet, als verfaulte und ſchleimichte wäſſerichte Dünſte,
Aus demjenigen, was ich bisher kürzlich angeführet ha» be, wird ſid) abnehmen laſſen, daß das Wachsthum der Schwämme unter dem Fußboden zu hindern, kein ſicherer Weg iſt, als zulängliche Zuglöcher in dem unterſten Rande der Schwellen des Zimmers, in die Giebelwände, Seiten« wände und Zwiſchenwände zu machen, oder auch die Grund« mauern nicht dichte, ſondern mit Oeffnungen aufzuführen, ſo, daß die Luft durch den Boden frey ſpielen kann. Die Luftlöcher, die in dem unterſten Rande der Zimmerſchwellen gemacht werden, können 2 Zoll hoch und 5 Zoll breit ſeyn, und jedes von dem nächſten 2 Ellen abſiehen, Wie aber dieſes einen beſtändigen Luftzug unter dem Boden verurſa- <het, ſo iſt nöthig, einen doppelten Boden zu machen, das mit man, nebſt der Verſicherung vor Schwammgewächſen, doch warme Zimmer befkömmt. Die Balken unter einem ſoi<en Boden können mit Theer oder mit Vitriolwaſſer überſtrichen werden, aber nirgends müſſen ſie auf die Erde anſtoßen, ſondern mit ſteinernen Pfeilern an den Enden, und in der Mitte, wenn ihre Länge ſolc<es erfordert, unter- ſtüßet werden, zwiſchen jedem Paar Balken müſſen fünf Vierthelellen ſeyn. Den obern Rand dieſer Balken leget man nach dem Waſſerpaſſe, aber der untere Rand muß ſo hoch liegen, als der untere Rand dex Schwellen, darinn die
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