Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1755
Seite
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Witterungsbeobachtungen. 239 DI.

Beſchaffenheit der Luſt und Witterung

im Jänner.

Vom Anfange bis den 15 ſo beſtändig wölkicht, daß man die Sonne nicht ein einziges mal ſahe, aber doch kam wenig Schnee, Wom 15 bis 26 waren 6 meiſtens heicere Tage, aber nach dieſem, bis zum Ende des Monats, war es wolkicht, dann und wann mit Regengüſſen. Die Kälte war ziemlich gelinde, zumal im Anfange des Monats, da das Thermometer meiſtens bey 0, oder nicht viel darunter ſtund. Den 2x und 22 heſtiger Schneeſturm. Den 14, 15, 19, 27, 3x ein ſtarker Wind, ſonſt aber die Luft ziemlich ſtille, Nordwind 332 Tag, Weſt 1x, Süd 9, Iſtr. Zwiſchen Nord und Weſt 1x, Weſt und Süd 5Z, Süd und Oſt 4x, Oſt und Nord 3. Windſtille 1x Tag.

5Sornuntg.

Der erſte und leßt2 Tag in dieſem Monate, welcher nur 17 Tage hatte, waren heiter, die übrigen aber wölkicht und mitten im Monate viel Regen und ſchlacfichtes Wetz- ter, auch meiſtens gelinde. Den 12, 15, 17 ſahe man Nord» ſcheine des Abends, und den 17 das Thieckfreislicht. Der Wind iſt nie ſtark geweſen, Nord 12 Tag, Weſt x, Süd 37« Zwiſchen Nord und Weſt 1, Weſt und Süd 7, Süd und Oſt 2, Oſt und Nord 1% Tag.

Wurz.

Sehr ſelten folgen ſo viel heitere Tage nach einander, wie in dieſem Monate geſchehen iſt, denn es war faſt nicht mehr, als einmal trübe, bis den 15. Nach dieſem haben heitere und trübe Tage abgewechſelt, außer die drey lekten Tage, welche voilig heiter waren. Den 5, 6, 7,15, 16, 17, 21, 27 ſtarker Wind, ſonſt ziemlich ſchwacher Wind,

Schw. Abb. XVI1. 23, T Weſt