Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1751
Seite
329
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des ſchoniſchen Landes. 329

und Seeland, einige Tage lang im Februar ſtark zugefro- ren war, ſv ſind dennoch dieſe Kräuter, nebſt dem türkiſchen Taback, welcher in denen lundiſchen Gärten ſich ſelbſt fort- zupflanzen anfängt, dieſes Jahr eben ſo völlig aufgewachſen, als das ſchlechteſte Unfraut.

3) Blühen hier einige Blumenin freyer Luft, die in Upſal in dem Treibehauſe müſſen gewartet werden. Dergleichen ſind Commelina H. Upſ. ſps 1. Brovallia 179, Hibiſcus ſp. 5. Canna Indica ſp. 1. welche alle unter freyem Himmel geblühet, und reifen Saamen gebracht.

- Hieraus ziehe ich folgende Schlußſäße: Da es zu be- ſonderer Verbeſſerung der Haushaltungen höchſt nöthig iſt, ſich die Witterung und Beſchaffenheit eines jeden Landes wohl bekannt zu machen, weil man ſonſt öfters Mühe und Koſten auf eine Sache wendet, da man durch eine andere, vermittelſt der Beyhülfe der Natur ſeinen Endzweck erhal- ten kann, ſo folget, daß Schonen der bequemeſte Ort in Schweden iſt, allerhand Gewächſe fortzupflanzen. Denn warum brauchen wir Wauw von andern Orten zu verſchrei- ben, da wir daſſelbe zu Hauſe im Ueberfluſſe haben? Wer zweifelt an dem Fortfommen des Krapps, da man in Co« penhagen nur vier Meilen von hier, die herrlichſten Pflanz- ſtätte davon ſieht. Müßte nicht Schonen durch weitere Vermehrung der Rübſaatspflanzungen, das ganze Reich mit Rüböhl verſehen können? Alperula F1. S. 115. Waid 543. Spartium 589, ſammt vielen Arztneygewächſen, die Herr Leibarzt Linngus in ſeiner ſchoniſchen Reiſe aufge- zeichnet, wachſen hier wilde. Die Maulbeerbäume halten die ſtrengſten Winter ohne Wartung aus. Warum ſollte nicht allhier die Fortpflanzung der Maulbeerbäume, zu Einrichtung des Seidenbaues, möglich ſeyn; zumal uns Herr Ralm nunmehro mit Saamen verſehen hat, welcher aus einem eben ſo kalten, wo nicht noch kältern Lande, iſt?

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