Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1745
Seite
18
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18 Außszug aus den Beobachtungen

herzugehen, wie ſie aber immer mehr und mehr vorrücten, verſchwunden ſie, und es ſeßten ſich neue nicht weit von der großen Wolke zuſammen, welche ſo lange unbeweglich blieb. Endlich fam ſie auch in Gang, aber in verſchiedene Stü- &en zertheilt, welche mit den erſten nachgehends eine lange Reihe dünner und gebrochener Wolkenfle>e machten, denen nachgehends andere dunklere und ſtärkere Wolken nachfolg- ten, welche alle nach einem Striche mit WNW. Winde giengen, der hier unten 1x Grad ſtark blies.

Heumonat, Die erſten Tage regnicht. d. 2, 6, 26 u. 27 SW.3. vom 9 bis 16 ziemlich windſtille. Den 1x um 32 Morgens, gieng ein lichter und etwas breiter Streif, wie ein Kometenſchweif, gerade vor der Sonne in die Höhe, er endigte ſich oben mit einem lichten FleXe. Eine ſolche Erſcheinung, die aber oben am Ende ſpißig war, beobach» tete ich 1718 in Nerife mitten im kalten Winter, am Ende des Jenners, an einem Morgen, eben wie zuvor Sturm in Altorf 1689 den 8 Chriſtm. des Abends, der es in den Leipz« AQis Erud. des folgenden Jahres von der Geſtalt einen Sonnenkometen nennet. Den 19 ein Regenguß mit Bliß und Donner. Den 30 Donner mit einem Hagelſturme, doch ohne ſtarfe Schläge.

Auguſtmonat. Regen und heiteres Wetter abge- wechſelt. d. 7 N. 3. d. 24 NW.3. dD. 28 WSW 3. d. 23 ein ſehr heller Hof um die Sonne, d. 2, x6, 28 und 30 Nordſchein.

Zerbſtmonat, Die erſte Hälfte und die leßten Tage regnicht. d. 11 und 12 SW, 3 bis 4. ſonſt außer dem 15 und: 16 ſehr ſtilles Wetter, den 20 Nordſchein.

*TWeinmonat. Meiſt wölkichte Witterung, und im Anfange regnicht.- d. 20 SO. 3. d. 22 SW. 3bis4. d. 36 des morgens 73 zeigte ſich eben ein ſolches Luftzeichen, als

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