Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1742
Seite
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336 Bon Verbeſſerung der Säemaſchine,

fänger, ehe der AFer'wieder in ſeine vorige Beſchaffenheit kömmt, welches ich mit merklichem Schaden verſucht habe, und nicht Luſt habe, es wieder zu verſuchen, zu geſchweigen,

daß ſelten beyde Saaten gelingen. Steht die eine'im Flor, ſo.

hat die andere"Empfindung davon.

C. 10.*Endlich' mag auch hiezu kommen, daß die Saat, welche vermittelſt der Säemaſchine nur wenig gedünget wird, nie zu dem'Ueberflüſſe und der Geilheit gelanget, die ein neugedingter anderer AFer verurſachet, welches dem Land- manne oft den größten Schaden'bringe 3 ſondern dieſe Saat ſteht ganz gerade auf ſteifen Stielen, auch wo es ſcheint, als wäre ſie zu di&e geſäet, welches ich beobachtet habe, und noch täglich ſehe), wo der Bauern gedüngte Felder neben meinen liegen,'die von des Sommers ſtarken Regengüſſen, ſchwer gelitten haben und gleichwol meine Saat gleichdice und gerade äufſteht, welches man'mit Verwunderung ſieht: Sollte bey alle dem, was hier beſchrieben iſt, noch etwas dunkel und ungegründet befunden werden, ſv bin ich bereit, jedem mit der Erklärung zu dienen,

Erklärung der Figuren. Siehe die X. Tafel.

1. Fig. zeiget den ganzen Karren perſpectiviſch.

3 Fig. den Trichter oder die Schraube mit dem Spaten a, der mit.2« Nägeln b, c, befeſtiget wird, daß dadurch die

- Erde nach Gefallen mehr oder weniger niederfallt,

3 Fig« der Schuh mit ſeinen drey Deffnungen?oder Löchern d, e, f, vie.mit ihren Ringen an das Querholz g befeſti-

get werden,

4..Fig. der Arm, der mit einem Ende bey der Gabeldeich- ſel am Karren beſeſtiget wirdund mit dem andern an das. Kammrad 5 Fig. ſtreicht. Er wird mit einem eiſernen Haken.h bey dem Ringe 1 in der 3 Fig. an den

Schuh. gehängt, wodur< das Schaufeln verurſacht wird,

nnd fann durch die darüber gemachte Deffnung erhoben .und geſenfet werden.

XI, An-