314 Eine ArtLeinenzeug zu bleichen.
feſtigen 3 die Are ſoll mit Eiſen beſchlagen ſeyn, und wohl eingeſchmiert werden, weil ſie herumgeht, und das Rad feſt Daran genagelt wird, auch daran gelegeniſt, daß es leichte geht.
7. Plan von der Maſchine Obertheile, darinn der Trich» ter feſte geſeſſen hat; 2 weiſec eine Latte, wodurch der Sto> init der Schaar gehtz b weiſet eine Latte, worunter eine Rolle ſißt, ſo herumgeht, mit Stelleiſen am Ende, an wel- cher Rolle des Schuhes forderſtes Seil befeſtigt wird, wo» mit man ihn. vornenzu erhöht und ſenkt,
8 Fig. Perſpectiviſcher Aufzug der ganzen Maſchine, die ähre Höhe zulänglich weiſet. Das Rad doran iſt 5x Vier? tel hoch, mit breiten Felgen, ohne Beſchläge, weil es im Acker ſonſt einſchneidet. Das vorderſte Rad, wird größe xer Deutlichkeit wegen abgenommen, vorgeſtellt. A weiſet den Trichter; B den Schuh, C die Rinne, D den Pflugſchaar.
9 Fig. Vorſtellung, wie die Furchen auf dem Acker ge- macht werden.
FRKRHXLAAGHE NENNE SERER ENE
„5 Eine Art
Leinenzeug zu bleichen,
von Johann Roman, königl. Kapellmeiſter.
M! Verlangen der königl. Akad. der Wiſſenſchaften
berichte ich einen Verſuch, vermittelſt deſſen Leinen- zeug iſt ſo weiß als holländiſches Leinen gebleicht worden, ohne röthlich oder gelbe zu werden,
Man wirft des Abends Viehmiſt in See- oder Fluß- Waſſer, und legt das Leinenzeug, oder den Zwien darein, welches 24 St. liegen bleibt, nimmt es alsdann heraus, und- Hängt es auf, ohne es abzuſpülen, und wenn die Sonne ſcheint, funkt man es des Tages einmal in eben dergleichen Waſſer,
darinn es zuvor gelegen hat, Die Lauge muß nachgehends vs immer


