104 I
|
1,43(ba |
10 Verſuch und Anmerkungen!*
einige Gattungen derſelben, zum Anfange indioſen folgen den vorſtellen wollen.
S. Te
Kleine. ſchwarze Inſekten, welche unter“ den Rinden alter Bäume ſißen, und mit dem Sterze hüpfen. Tab: 1.
In den Wintermonaten November, December, Ja» nuarius und Februarius, fand ich verſchiedene kleine ſchware ze Thierchen, unter loſen Rinden alter Birnbäume, welche Hüpften und ſehr ſchnell im friechen waren„“von'Geſtalt viel länger als dic, doch wär die Länge noch fleiner als eine Li- nie von einem Zoll. Fig. A. ſtellet eines dieſer Inſekten in ſeiner natürlichen Größe vor, welches ich mittelſt eines Mis croſcopii gezeichnet, wie durch Fig. x vorgebildert wird, da ſelbiges wohl fünfmal länger als di, der Körper demnächſt überall gleich di> ,/ an Farbe aber über den ganzen Leib und Kopf ganz ſchwarz war. Der Kopf(Fig. 1.= 3.1 c. a) iſt von forne zu bey a. a. rundz vor dem Rumpfe aber hat er zwo Ecken oder Winkel(.c.) An dieſem Kopfe ſiken zwey Hörner oder antnerinae(a,b, a,b.) welche aus vier Gliedern'beſtehen, deren jedes, ſo wie der Rumpf und Kopf, viel kleine Haare auf ſich hat. Der Rumpf(ec, 4. c.)-i ſtin acht ungleiche Theile oder Gelenke vertheilet3- das förderſte Theil, mit welchem der Kopf zuſammenhänget, iſt ſchmal, und das Hintertheil(9) formiret einen kegelformigen Kör- per. Untter den drey förderſten Gliedern ſind ſechs Beine feſt, und zwar eins an jedem Gliede, ſo daß ſich an jeder Seite des Rumpfes deren drey befinden. In der Figur er- ſcheinet, wie die Beine an den andern Gliedern, wie geſagt, befeſtigt ſind; wenn man aber bemerket, daß dieſelben bey dem Rumpfe eingebeuget,- der ſie größten Theils bedeFet, und daß das Thier dieſalben nach Gefallen vor und hinter» wärts beugen kann; ſo wird man die Urſache ſehen,"ne dieſel-


