Bovvede
eben ſo wunderbaren Veränderungen in den natürlis c<en Körpern vor. Man kennt alſo nur einen Theil der Natur, wenn man nur das weiß, was zur Stil- lung einer gelehrten Neugier erfunden iſt, und von dem gar feine Begriffe hat, was zur Nothwendig- keit und Bequemlichkeit unſeres Lebens dienet.
Dieſes iſt ſo viel geſagt, daß der Fleiß eines Naturforſchers, um nüßlich zu ſeyn, ſich auf die Künſte und Arbeiten ,. vermittelſt welcher man die natürlichen Körper zum Gebrauche der Menſchen zubereitet, erſtrecken muß; die Naturgeſchichte, die Kenntniß der irdiſchen Körper in den Umſtänden, in welchen ſie ſich von Natur befinden; wird ohne- dem bey ihm zum voraus geſeßt,
Es iſt eine Zeit geweſen,(und vielleicht erſchei- net dieſe Zeit wenigſtens auf einer oder der andern hohen Schule bald wieder,) da ſich die Phyſik, wie die ganze. Philoſophie, in ein Gewebe barbariſcher Kunſtwörter verwandelt hatte, die mit einer präch« tigen Dunkelheit, entweder nichts, oder die bekann- teſten Dinge ausdrückten. Zu dieſer Zeit geſtanden Naturforſcher von beſſerm Geſchmacke, daß ſie von Jägern, Bauern, Bergleuten, ja von Goldmachen- wollenden mehr phyſikaliſche Wahrheiten gelernet hätten, als aus den tiefſinnigſten und gelehrteſten Unterſuchungen de materia, forma, prwatione,
- generatione vniyoca et aecquituoca» 1, ſw.
Wir


