aller groben Wolle, 23
und wären nicht zu belehren. Ich will obige Ein wendungen zu heben, und aus eigener Erfahrung „zu erläutern ſuchen: daß die Verbeſſerung der Wolle weder künſtlich noch koſtbar, und in„Niederſachſen beſonders ſehr nüklich und leicht ſey.
Z:4 Beantwortung vorſtehender gewöhnlicher Ein- wendungen und Bedenken wider die Woll- verbeſſerungen,
50. Was die erſte Einwendung des ſtärkern Grindes oder der Räudebetrift, ſo hat ſolcher gar nichts zu ſagen; das verfeinerte Schafvieh räudet oder grindet nicht ſtärker, wenn es ordnungsmäßig genähret wird, als das einheimiſche Landvieh, Zc< überſchlage meine Schäferey niemals,
und räume ihr ſv viel Weide ein, daß das Vieh nicht*
hungern darf, ohne ſich fett zu freſſen. Bey-den beſten Weidejahren werden keine fette„Hammel unter meiner Heerde,. das Vieh hat im Herbſte Fleiſch, aber kei! nen Talg.
„5x. Im Winter ſorge ich för hinlängliches Futter, daß das Vieh immer bey Kräften bleibet, und nicht er! mattet.- Kein einziges Stüc hat kahle Fle>en am Leibe, wo die Wolle, wegen der-Räude oder des Grindes, wäre porlorey worden;. das zehnte StüE darf der Schäfer
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