36 1. Anweiſung zur Bienenzucht
ſie die vorräthigen Weiſel, ehe eine neue Wahl unter dieſen getroffen iſt, aus Unvorſichtigkeit verlekßen. Sie wollen das fernerd Schwärmen verhüten, und bleiben weiſellos, wenn zum Unglück keine präfor» mirte Eyer vorräthig ſind, oder daß die werblichen Würmer ſcho4 die Degradation gelitten haben.*)
Finden aber die vom Felde kommende männliche Bienen gar keine Königin in ihrer vorigen Wohnung, ſe: hen ſie, daß ſie ohne Hofnung weiſellos ſind, ſo vermi- ſchen ſie ſich nach meiner Vermuthung mit ihren geſchwächs ten Schweſtern, und dieſe werfen dann eine Art Eyer, die ſich von gemeinen Bieneneyern wenig unterſcheiden 3 die Bienen verſetzen dieſe in kleine Zellen; wenn ſich aber ein ſolches Ey zur Puppe entwickelt, ſo ſehen ſeine Er: brüter' ſich gezwungen, die enge Wohnung zu vergrößern. Sie helfen dieſen fatalen Umſtand dadurch ab, daß ſie die Zellen mit einem gebogenen Deckel verſchließen 3 dieſes iſt dann die koppichte oder Bucelbrut, von der man die Theorie des Drohnenweiſels vorzüglich ableitet. Nach dem Auskriechen ſolcher kleinen Drohnen ſehen die Bienen zwar ihren Irrthum 3 das Zeugen ſolcher Mißgeburten wird ihnen aber zur Lieblingsbeſchöftigung 3 es werden
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«) Dieſes geſchiehet vom 5ten bis den Steh Tag 5 dann vichlet ſich der Wurm zur Puppe in die Hbhe,


