den Flachs» und Hanfbau zu betreiben;/ 67
"ge, als der BloX zum Hanf größer, als der zum Fla<s ſeyn mnß. Je mehr beide zerſchlagen wor- den, deſto leichter ſind ſie zu ſ<wingen;' und de» fio weniger gehet in die Schwingelhede,
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Endlich ziehet man“beide durch die, fo. vero ſchiedenen Hecheln auf einen Stuhl Fig. V. ge winnet die erfte, zweite und„dritte Hede,,::.den Flachs und Hanf. Will man den, Flachs weicher gewinnen, ſo überſtreihe man die lezte Hechel mit einem guten Banmöhl, und ziehe ihn zulezt dadurc<, da man denn mit einer behenden Feder, nach jeder Handvoll die Hechel mit Baumöhl bes ſtreichet 3 binde ihn feſt in Knoten 3 je länger er ſo liegt, deſio weicher wird er; oder man koc<f den Flachs in zinnernen Kanten feſt zugepfropfet in Waſſer, doh iſt jenes vorznziehen. Den Hanf klopfe man ſtark, ehe man ihn hec<helt, wozu die Hecheln ſtärker und größer ſeyn müſſen; auc< ein heftiges Reiben des Flachſes in der Hand, ver» feinert ihn ſehr, indem davon die Haare ſpringen; und ſo wird der Hanf feiner, wenn man ihy nac< dem Hecheln abermals klopfet.
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