Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
295
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den Flachs-und Hanfbau zu betreiben. 47

- Fpinne, die jedoH nur ſehr ſelten dabey erſcheint,

und bey einem weiter hergenommenen nie bemerkt wird 3; und menge ihn allenfalls mit zerſtoßenem Hünerdung. um ein Viertel oder beſſer um die Hälfte deſſelben, wenn zuvor die Feuchtigkeit aus dem Hünerdnng von der Luft und Sonne ausge- zogen worden. Sodann hänge man ſol<en ver? miſchten Saamen in Beuteln eine Zeitlang we? nigſtenseinen Monat, an einem warmen Ofen und ſä&e ihn in dieſer Vermiſchung.

6. 35

Schon dieſe Veränderung. des Saamens aus einem. in den andern Erdboden, bringt viel und gu» ten Flachs;- um ſo mehr zene Vermiſ<hung,, wels <he mit allem Leinſaamen unter gehöriger Vorſicht zum Vortheil geſchehen kann.

CG. 30%

Aller dieſer Saame iſt 4 bis F Jahre brauch» bar, Will man ihn im erſien Jahre nicht klaps pern, nicht mit Hünerdung präpariven, ſo iſt doch erſteres in den nachfolgenden Jahren noth» wendig, damit ſich nicht die Seide erzeuge, und feßteres anzurathen, damit man einen brauchbas ten und guten Flachs gewinne. Doch gewinnet

der?