ven Flachs- und Hanfbau zu betreiben? 63
die verſchiedenen Lagen und Stellungen der Erd» fläche und alſo auch durc eben ſo viele Klimata, in ihrer Vegetation 2c. bald mehr, bald weniger begünſtigt werden, und folglich auch beſſer und ſchlechter ausfallen können, unterſucht, und durc eine arithmetiſche Gewißheit, in Vergleichung der Güte und der Menge des Erzeugniſſes, eine un? partheiiſche Parallele gemacht wird; ſo ſindet ſich mehrentheils, daß dazu keine gründliche, ſondern nur eine ſcheinbare Urſache vorhanden iſt,
Auch wird jeder Ueberfluß von Bedürfnißen wohifeil: woraus folgt, daß der Landmann für ſeine Arbeit niht gehörig belohnt worden, und alſo auc< weniger beſtehen kann. Es iſt aber auch nicht zu leugnen, daß die wohlfeilen Preiſe der Producte den Fabriken Dauer, und dadurch der Handlung das Leben geben; wodurch gleich mehreres Geld, welches im ganzen Lande ebeu ſo, wie in einzelnen wüſten Ae>ern der Dünger wirket== in Umlauf kommen, die Preiſe der Fabrikate herabſeßen, manches Geſchäft, welches ſonſt geſchlafen hätte, in Bewegung bringen, und alſo auch ohnſtreitig dabey ſo wohl, als durch Verdienſt, beym vorfallenden Fuhrweſen beſon» ders, dem Landmann ein Anlaß zum Gewinn
werden


