Il. Veber die Stallfutterung. 47
24 Fuder auf den Morgen. Das erſie Jahr bes ſtellet Ihr Ro>en 3 das zweyte Jahr Gerſte oder Hafer'mit unter geſäetem Kleez das dritte Jaht liegt es in Klee.
Wenn deſſett 3ter Wuchs abgemähet, allen» falls mit der Jauche bedünget und untergepflüget wird, ſo hat das Land neuen Dünger, und Ihr ſäet das Ate Jähr Ro>en oder Weiltzen, der vor- züglich in der Kleeſtoppel gut geräth, hinein 5 das Fte Jahr wieder Gerſte oder Häfer 3; das Gte Jahr Cartoffeln, Brachrüben, Kohl, Erbſen, Bohnen, Toba>, Flac<s, Hänf, und dergleichen, im vollen Dünger. Ruhe braucht das Land nun gar nicht, aber zum Sommerkorn muß es 4.mähl, 2 mahl im Herbſt und 2 mahl im Frühjahr ge- pflüget, und jedes mahl tüchtig geegget werden, damit die Que>en heraasfommen,
Ihr habt alſo Jährlich 89 Morgen mit Kotn oder 160 Himten Ausſaat. Seid Ihr mit der Düngung und dem Kleebau erſt einmahl herum gekommen, ſo kann Euch in dem durc<hdüng- ten Lande wenigſtens das 7te Korn nicht fehlen. Ihr erndtet alſo 1120 Himbten, nach Roden gerechnet a 136 Ggt., mac<ht 746 Rthlr. Was Ihr in der gedüngten Brache außer dem
Viech?


