Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
45
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I. Ueber die Stallfutterung. 45

Ihr mit dem KRleebau und Stall- futterung völlig im Stande wä&- ret uud ſolhe ſhon 6 bis 7 Jahre getrieben hättet. I< will nichts zu ho<h, ſondern lieber alles geringer berechnen, als es würklih nach ei? gener Erfahrung iſt. Wenn es Euch zu hoc< vorkomt gegen das, was Ihr jeßt in Eurer Wirthſchaft davon habt, ſo bedenkt den ganzen Zuſammenhang: Bey der Milch, das Futter welches das Vieh erhält; bey dem Korn» ertrage, den Dünger der ins Land kömt.

Ihr-haltet dann 5 Ochſen, aber von der groſſen ſchweren friſiſchen Art, die immer in ſtarkem Futter und vollen Kräften ſind, vom Pfluge weg fett verkauft werden können, und ihre 7==8 ja 9 hundert Pfund wiegeu müſſen. Zwey ſol<her O<hſen ordentlih wie Pferde in eie nen Kumpen geſpannt, der unter dem Halſe zu» geſchnallt wird, müſſen vor dem Pfluge und Wa- gen mehr thun, als Zehn von Euren jeßigen«. Ihr habt alſo zwey Spann, und einen zur Bey2

hülfe.

Ferner 19 Rühe von derſelben großen Art, 4 Ruh- und 2 Ochſenrindery weil Ihr jährlich 3 Kälber zur Zuzucht aufziehet.

Kein