28 IC, Ueber die Stall-Futterung,
21. Welche Arbeit, und wie viel Leute erfordert aber ſolche Stallfutterung nicht?
Die Arbeit bey der Stallfutterung iſt an ſic) ſo ſehr viel gröſſer niht. Ihr könt ſie wohl mit eben ſo viel Menſchen, in eben der Zeit, be» ſchifen, als jezt bey eurem Viehe nüöthig ſivd. Nur müſſen ſie fic mehr rühren, und brauchen etwas mehr Kräfte, als jekt.
Wenn der Futterkamp nicht weit ab- gelegen iſt, und der Klee recht di> und hoch ſtehet, ſv kann ein Kerl in einem halben Tage das Futter für 16 bis 20 StüF mähen, und miteinem ſtarken Ochfen vor ei:. nem kleinen Wagen einhohleu.
Eine Weibsperſon hat an den Kühen die 4 mahl mehr Milch geben, länger zu. melken; und muß ihnen auh„„wenn.der Kerl ſonſt was thun ſoll, vas Futter in gehöriger Ordnung geben, Dagegen braucht. ſie ihnen nicht beym Mittags- melken auf der Meide nachzulaufen, und ihnen nic<t bey Zännen, He&en, und Gärten herum, bey Händen voll grünes Futter zu ſamien,
Aber freylih, wenn Ihr Stallfutcerung ein mabl ganz eingeführet habt, ſo vergröſſert ſich Eure ganze Wirthſchaft. Da habt Ihr wehr
Laud


