Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
23
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1, Vom Kleebau überhauptz 23

Wäſche: Waddeke und was die Schweine ſonſt krigen, oder auch bloßes Waſſev darauf, und läßt es bis zum folgenden Tage ſtehen; da man denn die andere Tonne anfüllt, und die erſte verfuttert,

Beſſer thut Ihr aber do<, den Klee erſt von den Kühen freſſen zu laſſen und dann die Schweine damit zu mäſten; dies heißt: den Schweinen viel Waddeke und überflüßige ſaure Milch, von euren ſtark milchenden- hen, zu geben.

18. Man futtert ja auch wohl an eini- gen Orten die Schafe damit?

O ja! Es haben einige die Schafweide ganz aufgehoben, und die Schafe einzig und al»- [ſein mit RBlee, im Sommer mit grünem, und im Winter mit troFenem, gefuttert. Sie Halten die Schafe immer in Hürden, an denen eine Art von Hillen befeſtiget iſt, worauf ihnen der Klee vorgeworfen wird. Die Schafe kommen im Winter in keinen Stall, ſondern unr unter eis nen, an den Seiten offenen Schoppen.

Dazu werdet Ihr nun wohl vorerſt keine Luft haben. Wenn Ihr nur ein halbdußend Maſch- kühe auf dem Stalle futtern köntet! Dann könt Ihr immer etliche Hammel auf dem Hofe behal-

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