Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
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6 1. Vom Kleebau überhaupt.

Land muß vorher zu Gärtenlaäande ge macht ſeyn, wenn der Klee darauf gut gera: then ſoll,

2. Sollte er wohl auf friſch aufgebro- <henem Lande, aus der Heide, gerathen? Dies Land hat oben, etwa einer Hand hoch, Mooterde, und darunter iſt Leim.

Wennkein Waſſer imWintex anf dieſem Lande, ſiehetz,. oder; Ihr ſolches dur; Graben und Waſſerfurchen gut ableiten könnet, ſo wird der Klee darauf vortreflih gerathen, und oben drein das. Landzum« beſten Kornlande machen:>» Ihr müßt es nur, den Sommer vorhex,. re<ht oft pflügen» und zwar, das erſtemahl, ganz flach und. immer etwas- tieferz ſo; daß die Moorerde und der Leim. re<t. unter einander kommen. Wenn Ihr. es. ſchon oft-genug: gepflüget habt, ſo könnt Ihr..um-Jacobi weiße Rüben. darauf ſäen, die großen. davon. um; Martini Heraus nehmen, und die übrigen unterpflügen,So braucht Ihr deſto weniger Dünger.

3. Graßanger, oder Land, welches et-

liche Jahre in Legden oder zu Graſe gelegen, iſt wohl beſonders gut zum Klee?