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Gebraucht man zum Anbau die Ackerwerkzeuge des ſchon mehr verfeinerten Landbaues, ſo muß ſolches in dieſem Regiſter bemerkt werden, es heißt dann z. B., den Samen mit dem Erſtirpator untergebracht. 3
Ich brauche wohl nicht zu erinnern, daß, ſo wie die Geſpann⸗Arbeiten für den Kartoffelſchlag hier verrechnet erſcheinen, ein Theil davon in das vorhergehende Jahr fällt.
Auf dieſe Weiſe wird das am Rande mit einem eingeſchnittenen Index verſehene Geſpann⸗Regiſter durch alle Schläge und ſon⸗ ſtigen Rubriken oder Ertragszweige fortgeführt. Nach Unterſchied können für einen Schlag mehr als zwei Seiten erforderlich ſeyn; es wird ſich aber auch ereignen, daß man mit Einer Seite das Auslangen findet, vorzüglich wegen des Umſtandes, daß die Arbeiten für ein und das andere Object oder Feldſchlag in zwei verſchiedene Jahre fallen. Darauf muß bei der Anlage oder Eröffnung dieſes Regiſters nun der gehörige Bedacht genommen werden.
Werden auf einem Schlage mehrere Früchte gebaut, ſo bekommt hier jede derſelben ihr eigenes Blatt, oder, wie ich ſchon bemerkte, nach Erforderniß deren auch mehrere. Es heißt z. B. A. Kartoffeln, B. Kohl u. ſ. w. in der Üüberſchrift der Blätter eines Schla⸗ ges. Der Inder bleibt dabei nur einmal mit der Nummer oder mit dem Namen des Schlages überſchrieben.
Werden Bau⸗Materialien geführt, ſo erhalten ſie, was die Arbeiten des Zugviehes anbelangt, hier ihr eigenes Blatt. Holz⸗ und andere Fuhren für den Haushalt gleichfalls, ſo auch Wieſenfuhren und andere Geſpann⸗Arbeiten. Ein Gleiches gilt von Fuhren Behufs der Brauereien; kurz, mit Einem Worte, die Geſpann⸗Arbeiten für jeden verſchiedenen, für ſich beſonders nachzuweiſenden Betriebs⸗ zweig erhalten in dieſem Regiſter ihr beſonderes Blatt.
Die wenige Mühe, die dieſes Detail verurſacht, wird von dem Nutzen, den dieſe Art verbuchen gewährt, hundertfach aufgewo⸗ gen. Einmal daran gewohnt, wird man um keinen Preis wieder davon abgehen, und regelmäßig alle vierzehn Tage, viertel⸗, halb⸗ oder ganzjährig dieſe Daten ſummariſch in die Hauptrechnung eintragen. Letztere Methode kann dann freilich nicht ſo viel Stoff zum Nach⸗ denken und Verbeſſern darbiethen, oder man muß ſtets alle die verſchiedenen Hülfsbücher(Regiſter) zur Hand nehmen.
Wann und warum das Geſpann unbeſchäftigt geblieben, kommt zu Ende dieſes Regiſters auf einem eigenen Blatte zu bemerken. Der am Rande in dieſem Regiſter angebrachte, eingeſchnittene Inder erleichtert das an ſich ſchon einfache Eintragen noch mehr.
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