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Matarea, dem alten Heliopolis, vorhandenen. Wenn also, wie behauptet wird, der Obelisk des Hermapion nur der sogenannte flaminische, oder der lateranen- sische seyn kann, woran ich indeſs zweifeln möchte, s0 spricht die gröſsere Wahrscheinlichkeit offenbar für den letzteren, da die Auslegung jener Inschrift durchaus ein Denkmal von Heliopolis voraussetzt.
S. 392. Z. 7. statt zwölf lies: zehn. S. 396. Not. Z. 3. statt Appim lies: Apim. S. 397. Z. 1. Eine merkwürdige Erzählung bei Plutarch. de Fuviig. V(Phasig). c. 3.
(ed. Hutten vol. XII.) lälst den Kronos im Kampfe gegen Jupiter nach Nor- den entweichen, und dort auf dem Berge Niphantes, B εαe zolrn die Gestalt eines Kroko dils annehmen. Ueber die Verehrung dieses Thieres zu Antäopolis giebt Nachricht Plutaroh de solertia animal. c. 23.(Opp. Vol. XIII.)
Ibid. Z. 17. und S. 399. Not. Z. 2. statt Archaeologia lies: Encyclopaedia. S. 401. Z. 10. Diese Bemerkung über die Tracht der ägyptischen Kinder wird bestätigt
von Herodot II, 65.
Ibid. Z. 12. Als diese Zeilen geschrieben wurden, war die eine der löwenköpfigen Göt-
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S. 404. . Z. 1. Es war eine der unglaublich strengen Vorschriften der ägyptischen Priester-
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tinnen in schwarzem Granit noch nicht ganz ausgepackt. Jetzt ergiebt es sich, daſs diese nicht sitzend, wie die anderen drei, sondern stehend dargestellt, aber unter den Knieen zerbrochen ist. Die mitgekommenen Beine scheinen zu einer anderen ähnlichen Statue gehört zu haben. In der rechten Hand hält sie den Schlüssel, in der linken das Lotusscepter, und auf dem Haupte ruht die Sonnen- scheibe mit dem Basilisk. Es ist Rhea, die Schwester und Gattin, oder Geliebte des Helios.
Z. 9. statt mit, lies: in.
Z. 5. Nach Die setze ein Komma.
zucht, daſs das Lager eines Priesters blos aus einer Palmenblattmatte bestehen, und selbst im Schlafe sein Haupt nur ruhen durfte auf einer solchen hölzernen Stütze. Porphyr. de abstin. I, 7. p. 318. ed. de Rioer: E⁴ μν‿ ε 1εαυηαμέ⁸ειιν ε A⁴σνενι υe³ινμσαμα τ⅔‿ uεραη⁵ν. Dieselbe Nachricht giebt Hieronymus ado. Jow. 13.: Scabellum acoline et eæ una parte obligunm capiti supponebant. In welchen Worten man deutlich das hier dargestellte Geräth erkennt.
S. 419. letzte Zeile. Auch eine ägyptische Flöte, welche die runde(rreorνen) und die
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libysche, aber eigentlich zeose hiefs, mit welcher das Volk zum Opfer zusammen- gerufen wurde, galt für eine Erfindung des Osiris. Eugtathk. ad II. Z. p. 1138.
. Z. 23. Der Basilisk war, nach dem Glauben der Aegypter, unsterblich und töd-
tete durch den bloſsen Anblick, brachte aber blos den Bösen Verderben(Aelian. de nat. an. X, 31.). Dem tyrannischen König Bocchoris sandte Isis ihre heilige Schlange, die sich um sein Haupt wand, ihn zu erinnern, gerecht zu richten (¶Plutaroh de vitioso pudore æ. 3.).
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