Teil eines Werkes 
Textbd (1824) Reise zum Tempel des Jupiter Ammon in der lybischen Wüste und nach Ober-Ägypten in den Jahren 1820 und 1821. Textbd
Entstehung
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zu lassen, und das Ganze, besonders den fehlenden Zug von El-Gara nach Therraneh, aus meinen Tagebüchern zu ergän- zen. Die erwähnten Polhöhen dienten zur Bestimmung der Breite; ein Maafsstab, den Herr BRüGoNER nach der Zeit proportioniren muſste, gab die Länge an, und so entstand, nachdem er die Märsche jedes Tages nach jenem Maaſs- stabe eingetragen und nach den Angaben orientirt hatte, die beiliegende Karte. Die dem Karavanenzuge zunächst liegen- den Berge, Thäler und Ravins sind alle durch Höhenbestim- mungen nach den Croquis, die entfernteren Höhenzüge aber nach den Bemerkungen meines Tagebuches eingetragen wor- den. Den Raum zwischen meinem Zuge und dem Gebirgs- rücken, der sich von dem Bahr-Belâ-Mâà bis El-Gara und Siwah erstreckt, hatte ich zwar nicht Gelegenheit in Augen- schein zu nehmen, glaubte indeſs den Rücken, der bei El- Hamam eine südöstliche Richtung zu nehmen scheint, mit dem bei Lubba in entgegengesetzter Richtung ziehenden vereinigen zu müssen. Dasselbe glaubte ich mit dem in der Mitte gleichsam parallel laufenden, von Bir-Abousister nach dem Bahr-Belâ-Maà sich hinschweifenden Rücken thun zu können, während ich kein Bedenken trug, den oberhalb Medsched nach Süden hinziehenden Rücken Raſs-Boulahou mit den Höhen bei Ummesogheir zu verbinden, da man diese Verbindung bereits auf den Karten zu Brownes und Hornemann's Reisen angegeben findet. Die Fortsetzung des Bahr-Belâ-Maà und des Natronthales gegen Norden geschah nach ähnlichen Voraussetzungen, da ich nicht Gelegenheit fand, deren Thalränder weiter, als durch kleine Abschwei- fungen und mit bewaffnetem Auge zu verfolgen. Nach der

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