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länger an dem Factum zweifeln lassen. Durch das Resultat des ersten Versuches, daſs nemlich die Larve einer*H zu einem g erzogen werden könnte, wenn ihm eine gröſsere Zelle gebaut und andre Nahrung gegeben würde(wohl der beste Beweis gegen die Präſormation der Keime!), hatte sich schon Schirach() berühmt gemacht. Die andre Entdeckung, dals„, besonders solche, die in der Nähe der g Zelle sich entwickellen, auch fruchtbar werden könnten, dann aber nur c Fier leglen, gehört Huber auch nicht allein, denn schon früher erwähnt ein Apotheker Riem, dafs es auch fruchtbare ₰ in einem Stock gebe(). Huber E) fand es besläligt, fand aber bei seinen Ver- suchen, dals sie nur ꝙ Eier, und noch dazu nur wenige legten, und daſs sie sehr eigen in der Aus-
() Bonnet contempl. d. I. Mat. nouv. ed. 4. Part. N. p. 265.—(*) lettre 5eme p. 153..— Huber vermu- chote, sie müſsten als Larven bessere Nahrung gehabt haben. Das bestätigte sich auch, denn sie entstanden nur in Stöcken, wo das& gestorben war. Daun bereiteten die 5 eine groſse Menge gelee roh ale, um damit die Larven zu füttern, die als Q erzogen werden sollten, und bei der Gelegenheit fiel denn auch immer etwas für die in der Nähe wohnenden 5 Larven ab, wodurch sich ihre Fierstöcke entwickelten. Iudessen meint Huber, man pekäme diese nur selten zu sehen, weil das auskommende Q einen solchen Hafs gegen sie hätte, dals es sich sogleich auf sie stürzte und sie ermordete, man müſsle also, wenn man sie erhalten wollte, die Q FZelle eutfernen(Wunderbhar!!). Uebrigens wird diese Huber'sche Beobachtung doch ven Vielen mit Achtung genannt, und man bemühte sich sogar, Prscheinungen danach zu erklären, die vielleicht einen andern Zusammenhang haben, so z. B. Espaignet C. Froriep's Notizen Bd. VIII. F. 290.), welcher einst einen ganzen Stock voll ¶ hatte. Auch in d. Annal. de Hagricult. Frane. Jan. 1824. G. Froriep a. a. 5. 8 234.) ist von Eierlegenden 5 die Rede.
(6) Abhandlungen d. Oherlaus. BgS. v. J. 1767. und auch in seiner Rede, wo die phys. Vntersuch. d. Eræeuguns d. Brenenmulter erörtere wird iu den Abhdlg. Samml. 2. und 3. auch in den gemeinnitz. Arbeit. d. Oberl. Bs. Bd. 1. Fast gleichzeitig mit dessen Schriften spricht Frau Vicat darũber(Versucle aus der Brut geme ner Bienen Kõhiginnen zu erhalten in Mcm. de la Societ. oecon. de Berne 1769. Part. 2. no. 2.).— Ueber diese Thalsache vereinigen sich doch zu viel Stimmen, als dals daran noch gezweifelt werden Könnte. Schirach sperrte melrere F mit Waben zusammen, die 3— 4 Tage alte Maden enthielten. Sie vereinisten qann 2— 3 Zellen zu einer, lieſsen darin nur 1 Larve am Lehen, Lätterten sie und aus ihnen wurden. Er versuchte es mit 60 Maden hintereinander aus einem und demselhen Stock, wogegen PTreviranus einwendet, das Q könnte in jenem Stock ja auch wohl Q Pier in viele † Zellen gelegt hahen, indem es doch wohl nicht die Eier zu unterscheiden wisse, und daſs diese Schirach genommen hätte; vermuthet dabei aber, es gebe eine Pleinere Art O(a. a. O. F. 234.) G). Aber Blassière(Atst. nat. de la reine des ab., avcc Tart de Vormer des essains de Sœlirach etc. 4 la Haye 1771. 8) stimmt auch mit jener Entdeckung, und noch jüngst wurden F. Dunbar in der ernertan Sociel) in Edinburg Erfahrungen über die Verwandlung der 5 Larven in g mitgetheilt. Previranus bemerkt aber mit Recht, daſs dies gewils nicht sehr häufig vorkomme, weil sonst nicht so viele Stöcke durch Weissellosigkeit umkommen würden als wirklich umkommen. Mit 1— 2tägigen Larven gelang der Versuch Schirach nicht, wohl aber Huber, welcher sahe, daſs die F auch für diese 3 Zellen zu einer königlichen einrichteten, welche sie cylindrisch machten mit rhomboidalem Boden. Woenn Treviranus behauptet, das Q wisse nicht die Eier der verschlednen Individuen zu unterscheiden, so giebt er doch stillschweigend zu, die Axt der Zelle entscheide alles, denn nach ihm könnte ja das dann auch einmal wohl ein 6 Pi in eine 9 Zets legen, und doch hat man noch nie aus der Q Zelle eine 5 kommen Schen. Damit stimmt auch vollkommen der Instinct der überein, denn Huber sagt, sio wülsten beim Füttern recht gut die verschiednen Individuen zu unterscheiden, schienen dabei aber mehr die Zellen als den Inhalt zu kennen, denn, als ein nur q Pier legendes O einst ein q auch in die 9 Zelle gelegt hatte, wurde dieses
von den 5 wie ein Q behandelt(a. a. O. p. 134.). Huber fütterte auch, auf Bonnet's Anrathen, einst eine 5 Lar ve in einer 5 Zelle mit der Poulie ro) ale, aber es gelang die Prziechung nicht, denn die b Bienen fralsen die houillie ro) als auf. Huber(a. a. O. p 235.) wollte wissen, ob auch die— in q Zellen(die doch auch gröſser sind) anders werden würden und nahm zur giünstigsten Zeit, im Juni, einem Stock alle 5 Zellen und lieſs nur die c Zellen, setzte sogar noch andre hinzu. Das Q aber erkannte diese und da es jetzt gerade nur 5 Pier legen konnte, so liels es sie cher wegfallen, als es sie in C7 Zellen legte. Mun setzte H 5 Zellen mit C7 Brut hinein. Alobald rissen die 5 diese heraus, reinigten die Tellen und nun erst legte das 9 hinein. Bei einem andern Versuch schob er ihnen q Zellen unter, in welche er 5 Ma- verschlossen die Zellen aber mit platten Deckeln, erbannten die Brut also recht Die auskommenden waren nicht gröſser als gewölmlich. einen q werden in 5 Zellen erzogen(pekommen
den gesetzt hatte. Sie arheiteten fort, gut und lieſsen sich nicht dunch die Zellen irre machen. Kleiner scheinen diese Thiere cher werden zu Können, denn die kl
zber wie die grolsen q ein cou vercle hombe H. 245).


