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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Natürliche Beraſung nach Eſparſette. 19

. 1 Übertrag 46,51 Schmetterlingsblütler Papilionaceen 14,73 G Weißklec.... Trifolium repens... 8,38 G Rotklee...... Trifolium pratene... 6,35 Korbblütler Hompositen · 16,76 M Gemeiner Löwenzahn Taraxacum officinale.. 16,58 M Gemeine Schafgarbe.. Achillea Millefolium-.... 0,18 Schirmblütler Umbelliferen 17,26 U Wilde Möhre.. Daucus Carota.... 17,26 Verſchiedene Familie.. 4,74 U Weiches Labkraut Galium Mollugo-..... 4,25 U Sauerampfer.. Rumex acetosea.. 0,27 U Gundelrebe.. Glechoma hederacea.... 0,17 U Scharfer Hahnenfuß Ranunculus acris..... 0,05 100,00 G= Gute Futterpflanzen= 31,40%. M= Minderwertige= 43,03 U= Unkräuter= 25,57

Die fünfundzwanzigjährige ſorgfältige Behandlung hat alſo nicht vermocht, einen leidlichen Raſen zu erzeugen.

Natürliche Beraſung nach Eſparſette.

Nach altem Klee und nach Luzerne gibt es nichts Rechtes. Wenn man eine ſchöne Dauerwieſe erzeugen will, ſo muß man Eſparſette ſäen. Nach altem Eſper gibt es ſtets die ſchönſten Wieſen, ſo hört man häufig alte Praktiker räſonnieren.

In der Tat iſt der Raſen, der in altem Eſper entſteht, weſentlich beſſer als in alter Luzerne und nach abgegangenem Klee. Der geringe Nachwuchs der Eſparſette nach dem erſten Schnitt iſt für die Entwickelung der übrigen Pflanzen ſehr günſtig. Trotzdem läßt der Raſenbeſtand noch ſehr zu wünſchen übrig. Die durch Anflug entſtehenden geringen Pflanzen, ſowie die durch den Dünger hergebrachten Kleearten und die urſprünglich auf dem Felde vorkommenden Unkräuter bilden die Hauptmaſſe, während der Prozentſatz der guten edlen Gräſer anfänglich ſehr klein iſt und ſich erſt allmählich durch Beſtockung und Selbſtbeſamung vermehrt.

Als Beleg laſſen wir die Unterſuchungsreſultate einer ſieben⸗ und

einer zehnjährigen Eſperwieſe folgen.

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