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Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
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126 Die Stickſtoffdüngung. der D. L. G. Stück 47, 1915 habe ich über dieſe Verſuche berichtet. Der in Form von ſchwefelſaurem Ammoniaknatron gegebene Stickſtoff hat bei Roggen wie bei Weizen auf Sandboden nicht geringer, auf Lehmboden etwas geringer als der in Form von ſchwefelſaurem Ammoniak gegebene gewirkt. Im Mittel der auf Sandboden und Lehmboden mit Roggen und Weizen ausgeführten Verſuche hat der Stickſtoff des ſchwefelſauren Ammoniaknatrons einen Körnerertrag von 93 und eine Stickſtoffausnutzung von 93 ergeben, wenn man Ertrag und Ausnutzung des ſchwefel⸗ ſauren Ammoniaks= 100 ſetzt.

Der Stickſtoff des kohlenſauren Ammoniaks hat nicht geringer als der des ſchwefelſauren Ammoniaks gewirkt. Er hat einen Körnerertrag von 102 und eine Stickſtoff⸗ ausnutzung von 103 erbracht, wenn man Ertrag und Aus⸗ nutzung des ſchwefelſauren Ammoniaks= 100 ſetzt.

Der Stickſtoff des ſalzſauren Ammoniaks hat nicht geringer als der des ſchwefelſauren Ammoniaks gewirkt. Setzt man Wirkung und Ausnutzung des ſchwefelſauren Ammoniaks= 100, ſo wurden durch ſalzſaures Ammo⸗ niak erhalten

Ernteſubſtanz 104 Stickſtoff in der„„ 98 Dieſe neuen Ammoniakſalze ſind genau ſo zu verwenden wie das ſchwefelſaure Ammoniak.

Später von uns ausgeführte Verſuche haben dies Er⸗ gebnis beſtätigt. Im Jahre 1919 führten wir einen grö⸗ ßeren Verſuch mit Hafer in Vegetationsgefäßen aus, bei welchem ſchwefelſaures, ſalpeterſaures, kohlenſaures, ſalz⸗

ſaures Ammoniak, auch ein Doppelſalz, der„Kaliammo⸗ niakſalpeter“ und Harnſtoff verwendet wurden. Die Er⸗