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Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
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Ergebniſſe einiger Feldverſuche.

I. Verſuch mit Winterroggen in Arheiligen bei Joh. Völger. Acker: Mühlberg.

Boden: Sandboden. Gehalt des Bodens: 0,058% Phosphorſäure, 0,109Kali, 0,093 Stickſtoff, Körnung des Bodens: 35% Staub, 18 Feinſand, 33Grobſand, 14Kies. Vorfrucht: Kartoffeln, in 300 dz Stallmiſt pro Hektar gebaut. Als Volldüngung pro Hektar gegeben: 50 kg Phosphorſäure, 100 Kali, 31 Salpeterſtickſtoff. Düngungsplan und Verſuchsergebniſſe erſieht man aus fol⸗ gender Zuſammenſtellung: (Siehe Tabellen S. 36.)

Schlußfolgerungen.

Die Nachwirkung der Stallmiſtdüngung von 300 d pro Hektar, welche der Vorfrucht gegeben war, hat bei

weitem nicht gereicht, das Nährſtoffbedürfnis des Roggens

für Phosphorſäure, Kali und Stickſtoff zu decken. Sie hat im Verein mit dem Nährſtoffgehalt des Bodens einen Ertrag von nur 17,2 dz Roggenkörner vom Hektar er⸗

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