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Erſter Teil. Raſſen, Züchtung, Ernährung uſw. des Schafes. kommen alle noch weiter dem Körper zugeführten Nährſtoffe, deſſen die Schädel⸗ und Röhrenknochen nicht mehr bedürfen, anderen Körperteilen, vor allem denen des Rumpfes, zugute und werden hauptſächlich zur Fleiſch⸗ und Fettbildung ver⸗ wendet. Dies iſt der Grund, warum frühreife Tiere im aus⸗ gewachſenen Zuſtande ſich häufig durch einen relativ kleinen Kopf, kurze Gliedmaßen und einen ſtark entwickelten Rumpf auszeichnen, Eigenſchaften, die— das muß hier allerdings
Abb. 17. Frühreifer Merino⸗Fleiſchbock.(Jährlingsbock.) (Beſitzer: G. Berger, Herrenſteinfeld bei Schwerin i. M.)
einſchränkend betont werden— keineswegs für alle Formen der tieriſchen Nutzung wünſchenswert ſind. Einen gedrungenen Körperbau, kleinen Kopf und kurze Beine ſoll jedes frühreife, Fleiſch und Fett produzierende, auf Maſtfähigkeit gezüchtete Tier beſitzen, das Rind ſowohl wie das Schwein, das Fleiſch⸗ ſchaf und Fleiſchwollſchaf; unerwünſcht wären dagegen, weil der verlangten Leiſtungsfähigkeit zuwiderlaufend, dieſelben Körperformen bei dem gleichfalls frühreifen engliſchen Renn⸗ pferd. Hier weiſen Daſeinszweck und Zuchtziel den Züchter


