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Johnes Gesundheitspflege der landwirtschaftlichen Haussäugetiere : mit besonderer Berücksichtigung der Fütterungslehre
Entstehung
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Tieriſche und pflanzliche Paraſiten. 27

zwitterige Würmer mit einer verſchieden großen Anzahl von Saugnäpfen, die

ſich durch einen ſehr komplizierten Generationswechſel fortpflanzen. Ihre

Eier entwickeln im Waſſer, wohin ſie mit dem entleerten Kote ſie be herbergender Tiere gelangen, eine flimmernde Larve(Fig. 34), die nach Sprengung der Eiſchale frei wird, eine Zeitlang im Waſſer frei herum⸗ ſchwimmt und dann in kleine Waſſer⸗ oder Sumpfſchnecken einwandert, um ſich in denſelben zunächſt in eine dem Elterntier vollſtändig unähn⸗

Fig. 39. Der große Leberegel(Distomum hepaticum). vergrößert. De.

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Fig. 36. Redie vom Leberegel. De.

. 1* Fig 37. Redie vom Fig. 38. Iſolierte Fig. 40. Der kleine Leber⸗ Fig. 41. Limnäus⸗ Leberegel mit Cerca⸗ Cercarie von Le⸗ egel(Dist. lanceolatum). Schnecke in natürl. rien gefüllt. De. beregel vor ihrer Nat. Gr. De. Größe. De.

Einkapſelung. De. liche ſogenannte Sporocyſte(Fig. 35) zu verwandeln. In bezw. aus dieſer entwickeln ſich durch fortgeſetzte Teilung mehrere Generationen von ſogenannten Redien(Fig. 36). In der letzten derſelben entſtehen endlich geſchwänzte, dem Elterntiere ſchon ſehr ähnliche Cercarien(Fig. 37, 38), welche aus der Schnecke auswandern, ſich an Waſſerpflanzen und den unteren Teilen von Gräſern naſſer, ſumpfiger Wieſen feſtſetzen, dort ver⸗ kapſeln und mit dieſen wieder von Tieren gefreſſen werden, um ſich in deren Darmkanal oder meiſt in der damit in Verbindung ſtehenden Leber wieder zu geſchlechtsreifen Saugwürmern zu entwickeln. Ihre Ein⸗