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Neues Ackerbausystem ohne Dünger, Pflug und Brache / erfunden von Alexander Beatson
Entstehung
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In dem eben angefuͤhrten Briefe ſagt Hr. Craig, daß er Weizenfelder, Flachs und Kartof⸗ feln von einer allen Glauben uͤberſteigenden Schoͤn⸗ heit auf zaͤhem Boden ſah, der gar keine andere Duͤngung erhalten habe, als gebrannten Thon. Hr. Wallace, ſagt er, iſt ſo feſt von der Vorzuͤglich- keit des gebrannten Thones uͤberzeugt, daß er mir oft erklaͤrt hat, er moͤchte ſich nicht die Muͤhe ge ben, Miſt von dem nur eine halbe Stunde entfern⸗ ten Kirkcudbright nach ſeinem Gute fahren zu laſſen, ſelbſt wenn man ihm denſelben dort umſonſt geben wollte.

Nach dem, was ich bisher geſagt habe, duͤrfte es faſt uͤberfluͤſſig ſcheinen hinzuzufuͤgen, daß meine nach einem ziemlich großen Maßſtabe gemachten Er⸗ fahrungen die Meinung des Hrn. Craig vollkom⸗ men beſtaͤtigen; und ich ſtimme der Meinung des Hrn. Wallace ſo ſehr bei, daß ich waͤhrend der letzten 6 Jahre nicht ein einziges Fuder Miſt auf mein Ahrtland habe bringen laſſen, mit Aus⸗ nahme einiger Acre Kartoffeln. Ich wende den Miſt vornehmlich bei den Hopfenpflanzungen an, wo das Unkraut, das er erzeugt, leicht getilgt werden kann, und was ich hier uͤbrig behalte, wird auf die Wie⸗ ſen geſtreut. Was den Kalk anbelangt, ſo betrachte ich ihn ſchon laͤngſt als eine Quelle des Verderbens fuͤr Oekonomen, die ihn aus der Ferne holen muͤſ⸗ ſen, und als den vorzuͤglichſten Grund des hohen Preiſes der Lebensmittel.

Bis auf den heutigen Tag hat das groͤßte Hin⸗ derniß der Verbeſſerung des Ackerbaues in der Un⸗ zulaͤnglichkeit und bisweilen im gaͤnzlichen Mangel des Duͤngers gelegen; aber verſchiedene in verſchie⸗ denen Gegenden des Koͤnigreiches angeſtellte Verſuche haben uns ſeit einigen Jahren gelehrt, daß dieſes

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