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In den vorhergehenden Tabellen iſt der Kul⸗ turaufwand nach der allgemeinen Behandlungsweiſe der Aecker und nach den im dritten Kapitel ange⸗ gebenen Eroͤrterungen berechnet. Ich muß jedoch bemerken, daß in den Tabellen uͤber die neue Kul⸗ turmethode der Aufwand eher zu hoch, als zu ge⸗ ring angeſchlagen, und folglich der Gewinn etwas niedriger geſchaͤtzt iſt, als es haͤtte geſchehen ſollen.
Da der Ertrag in beiderlei Tabellen gleich an⸗ genommen iſt, ſo kann das Steigen und Fallen der Fruͤchte ganz gleichguͤltig fuͤr unſere Berechnungen ſeyn, indem das Reſultat ſich verhaͤltnißmaͤßig im⸗ mer gleich bleibt.
Die Vergleichung der Tabellen I. und II. zeigt, daß die aus der Abſchaffung der Brache, aus der Anwendung eines wohlfeilern Duͤngmittels, und aus der Verminderung der Arbeiten mit dem Zugviehe entſpringende Kulturverbeſſerung auf einer Flaͤche von hundert Acres einen Gewinn von 350 Pfund Ster⸗ ling(2187 Rthlr. 12 Gr.) jaͤhrlich, oder 3 Pfund Sterling 10 Schilling(21 Rthlr. 21 Gr.) auf den Acre gewaͤhrt. Folglich koͤnnte die ahrtbare Laͤnde⸗ rei in meiner Umgegend, die jetzt fuͤr 15 Schilling (4 Rthlr. 16 Gr. 6 Pf.) der Acre verpachtet iſt,
bei einer beſſern Kulturmethode ihren Eigenthuͤmern einen viel hoͤhern Ertrag abwerfen; waͤhrend die Paͤchter auch bei einem weit geringern Preiſe der Wirthſchaftserzeugniſſe noch einen viel groͤßern Ge⸗ winn haͤtten als jetzt.
Es iſt unmoͤglich zum voraus zu beſtimmen, wie weit ſich dieſes Kulturſyſtem erſtrecken wuͤrde; angenommen indeß, daß es im ganzen Koͤnigreich auf zehn Million Acres Ahrtland angewendet wuͤrde, ſo wuͤrde dieſe Veraͤnderung einen jaͤhrlichen Mehr⸗


