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ben werden wuͤrde, den ſich unſere Staatswirthe nie haben traͤumen laſſen*)..
Der Gebrauch des gebrannten Thones als Duͤngmittel wurde in England und Schottland ſchon ums Jahr 1730 bekannt und man hielt damals dieſen Stoff fuͤr wirkſamer als den Kalk, und den Miſt. Allein die fruͤher angewendete Brennungs⸗ weiſe deſſelben ſcheint ſeine Anwendung zu koſtſpie⸗ lig gemacht zu haben. Jetzt, da dieſes Hinderniß
beſeitigt iſt, darf man hoffen, daß das Beiſpiel der
Herren Curwen, Boyd, Vavaſour, Craig und mehrerer Anderer ſeine Anwendung im ganzen Koͤnigreich verbreiten wird. Die Langſamkeit in der Verbreitung ſeines Gebrauches bis jetzt, ſcheint mir von Fehlern beim Brennen und von der Nachlaͤſ⸗ ſigkeit beim Puͤlvern deſſelben herzuruͤhren. Es liegt naͤmlich klar zu Tage, daß man, wenn der Boden nur grob bearbeitet und mit Kloͤßen bedeckt iſt, und der angewendete Thon aus groͤßeren nicht hinlaͤng⸗ lich gepuͤlverten Stuͤcken beſteht, nicht den zehnten ja nicht den zwanzigſten Theil der Wirkung zu hof⸗ fen hat, die man ſich verſprechen kann, wenn beide Thon und Boden gehoͤrig gepuͤlvert und mit ein⸗ ander gehoͤrig vermiſcht werden. Auch beim Miſte iſt ja die gehoͤrige und innige Miſchung deſſelben mit der Ackerkrume eine weſentliche Bedingung ſei⸗
*) Man nimmt gewoͤhnlich an, daß der Kalk die Fruchtbar⸗ keit der Felder dadurch befoͤrdere, daß er den im Boden befindlichen Humus, welcher erſt in ſpäͤteren Jahren auf⸗ geloͤſt worden ſeyn wuͤrde, fruͤher aufloͤſt. Seine Anwen⸗ dung wuͤrde demnach eine Bereicherung der Gegenwart auf Unkoſten der Zukunft ſeyn; was ein ſehr großer Nachtheil waͤre. Die Wirkung des gebrannten Thones iſt noch nicht bekannt, doch ſcheint aus mancherlei Erfahrungen die man mit ausgebrann Backofenlehm, Lehmſchutt von Brand⸗ ſtellen, alten Haarwaͤnden u. ſ. w. gemacht hat, hervor⸗ zugehen, daß der gebrannte Thon nicht jene behauptete aus⸗
mergelnde Kraft des Kalkes beſitze.


