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Neues Ackerbausystem ohne Dünger, Pflug und Brache / erfunden von Alexander Beatson
Entstehung
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die Arbeiten, die ſich auf gleich Weiſe zwiſchen Herbſt⸗ und Fruͤhlingsarbeiten theilen.

Die Seite 29. erwaͤhnten vier Verſuche ver⸗ dienen eine beſondere Aufmerkſamkeit, weil man ſie als den Grund meiner jetzigen Kulturmethode be⸗ trachten kann. Waͤhrend ich bei der Ausſtreuung des Thones zugegen war, und dieſes Geſchaͤft mit einer Schaufel verrichtet wurde, blies der Wind hef⸗ tig aus Norden und trieb einen Theil des Thon⸗ ſtaubes nach Mittag zu uͤber die Grenze des zum Verſuche beſtimmten Landes, auf eine nicht geduͤngte Stelle. Dieſen Umſtand bemerkte ich in meinem Tagebuche. Gleich bei dem Aufgehen der Saat, wurde ich eine ſehr bemerkbare Beſſerung an der Stelle gewahr, wo der Thonſtaub hingefallen war. Dieſe Beſſerung wurde von Tag zu Tage ſichtbarer; ich erinnerte mich an das, was ich vom gemahlenen Gyps geleſen hatte, und ich kann verſichern, daß

ſie groͤßer war, als ſie durch eine gleiche Menge

Kalk geweſen ſeyn wuͤrde; was die einſichtsvollſten Oekonomen meiner Nachbarſchaft beſtaͤtigten. Die Wirkung dieſes Thonſtaubes war bei drei auf einander folgenden Ernten ſichtbar, ſo daß ein ganz zufaͤlliger Umſtand klar und deutlich bewies, daß der gebrannte Thon ein beſſeres Duͤngmittel ſey als der verfaulte Miſt. Auf dem Felde naͤmlich, wel⸗ ches das zu den Verſuchen beſtimmte Land umgab, und welches mit Miſt geduͤngt worden war, zeigte ſich ſchon die zweite Ernte geringer und die dritte noch ſchlechter. Dagegen war auf der zu den vier Verſuchen beſtimmten Stelle, die in ihren einzelnen Theilen mit zehn, zwanzig, dreißig und vierzig Kar⸗ ren gebranntem Thon beſtreut worden war, die dritte Ernte beſſer noch, als die beiden vorhergehenden. Dieſes Zunehmen der Fruchtbarkeit auf einem Bo⸗

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