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„Ich kann einen Verſuch aufweiſen, ſagt er, von denen, welche ich anempfohlen habe, der, ob er gleich auf weniger als zwei Ruthen gemacht wurde, doch jedem, der ſeine Augen nicht der Wahrheit verſchließen will, uͤberzeugen wird, daß die Puͤl⸗ verung des Bodens durch die Ackerwerk⸗ zeuge den gewoͤhnlichen Duͤnger weit uͤber⸗ trifft“*).
Dieſe Meinung eines ſo beruͤhmten Landwirthe ſtimmt mit den Reſultaten meines Verſuches Nro. 1. uͤberein und ſcheint meine Meinung zu beſtaͤtigen, daß man einen großen Theil der dem Anſcheine nach von den gebrannten Stoffen herruͤhrenden Wirkun⸗ gen der feinen Zertheilung des Bodens beimeſſen muͤſſe, welche durch die Werkzeuge von einer ſchwa⸗ chen Kraft hervorgebracht wird**). 2.
Ich empfehle alſo denen, welche es verſuchen wollen den gebrannten Thon als Duͤngmittel anzu⸗ wenden, den Boden recht gut zu puͤlvern, bevor ſie jenen auf demſelben ausſtreuen, und den Thon ſelbſt gehoͤrig klar zu machenz denn ſeine Wirkung wird
*) In Deutſchland hat man groͤßtentheils die Meinung, daß ein humushaltiger Boden durch gute Puͤlverung allerdings weit ergiebiger gemacht werden kann, indem dadurch ſein Humus mehr in Stand geſetzt wird, von den Pflanzen ein⸗ geſogen zu werden, daß aber ein Boden, der von Humus ganz entblöſt iſt, auch durch die fleißigſte Bearbeitung ohne Duͤnger nie ſehr ergiebig werden kann.
**) Der oben ſchon angefuͤhrte Bosc betrachtet den Pflug als das ſchlechteſte Ackerwerkzeug fuͤr ſchweren zaͤhen Boden.
„Kann man das wohl, ſagt er, eine Bearbeitung des Landes nennen, wenn man mit dem Pfluge Schollen um⸗ wendet, die einen Fuß breit, zwei bis drei Fuß lang und einen halben Fuß dick ſind? Nein; nur bei Vermehrung der Schare, der Furchen, bei Auswahl eines zur Zerkleinerung der Ackerkrume mehr geſchickten Pfluges kann man glau⸗
ben ſeinen Zweck zu erreichen. Aber auch bei dieſer Vor⸗ ſicht bleibt die Arbeit mit dem Pfluge immer die ſchlech⸗ teſte, wenigſtens fuͤr ſchweren zaͤhen Boden. Anmerkung
des Verfaſſers. 1


